
Der Bund für Geistesfreiheit
(bfg) Erlangen e.V. ....
... ist eine Weltanschauungsgemeinschaft, die sich
den humanistischen Zielen der europäischen Aufklärung verpflichtet
sieht. Wir verstehen uns als Teil der freigeistigen Bewegung in Bayern,
in Deutschland und weltweit, einer Bewegung, die sich auf die Erklärung
der Menschenrechte aus der Französischen Revolution von 1789 bezieht.
Diese Bewegung hat von Anfang an gegen die Mächte gekämpft,
die den Menschen in Unmündigkeit halten wollen: Gegen den Obrigkeitsstaat
und gegen den Machtanspruch der christlichen Kirchen und anderer dogmatischer
Religionsgesellschaften.
(Buch: Der rätselhafte Tod des Rene Descartes,
Alibri-Verlag Aschaffenburg 2009)
Mo, 27.02.2012 19.00 Uhr, Frankenhof
Erlangen
(Südl.-Stadtmauerstr. 35)
Raum 20 (der Eintritt ist frei)
Vortrag von Professor Dr. Theodor
Ebert:
Der Tod des Rene Descartes -
ein Giftmord?
Rene Descartes, einer der wichtigsten und einflussreichsten Philosophen
der Neuzeit, folgt im Jahre 1649 einer Einladung der schwedischen Königin
Christina nach Stockholm. Wenige Monate später, am 11. Februar 1650,
stirbt er nach einer Krankheit von nur zehn Tagen. Schon bald nach dem
Tod laufen in Stockholm Gerüchte um, Descartes sei nicht eines natürlichen
Todes gestorben, an einer Lungenentzündung, wie sein Freund Pierre
Chanut, der Botschafter Frankreichs in Schweden, versichert, sondern er
sei vergiftet worden. In der Literatur zu Descartes wurden diese Berichte
nicht ernst genommen; die vorhandenen Dokumente zu Krankheit und Tod wurden
auch niemals gründlich untersucht.
Der Vortrag, der sich auf die Veröffentlichung von Theodor Ebert
"Der rätselhafte Tod des Rene Descartes" (Aschaffenburg: Alibri, 2009)
bzw. "L'enigme de la mort de Descartes" (Paris: Hermann, 2011) stützt,
greift diese Frage erneut auf, untersucht die vorhandenen Darstellungen
des Krankheitsverlaufs und das soziale Umfeld Descartes' in Schweden und
kommt zu Folgerungen, die für die offizielle Descartes-Forschung überraschend
und vielleicht auch unbequem sind. Hat der Tod Descartes' etwas mit der
Sympathie der Königin Christina für die katholische Konfession
zu tun? Christina trat bekanntlich nach ihrem Thronverzicht im Jahre 1654
zur katholischen Kirche über und hat den Rest ihres Lebens außerhalb
Schwedens, vor allem in Rom, zugebracht. Aber konnte jemand im Jahre 1650
diesen Konfessionswechsel voraussehen? Und warum soll das eine mögliche
Vergiftung Descartes' erklären? Und wer könnte diesen Anschlag
auf Descartes verübt haben? Und auf welche Weise? Auf diese Fragen
wird der Vortrag erstaunlich plausible Antworten geben. Das Ganze ist spannend
wie ein Krimi und hat doch ein Fundament in der Realität.
Di, 06.03.2012 19.00 Uhr, Frankenhof
Erlangen,
Großer Saal (Südl.-Stadtmauerstr.
35), Eintritt frei
Solo für den Teufel (Kurt
Raster/Sigrid Grün) -
Ein religionskritisches Kabarett-Stückchen
(ueTheater Regensburg)
"Sigrid Grün schlüpft in unzählige Rollen, springt von
einer Figur in die nächste, wenn sie Dialoge zwischen dem Pfarrer
und einem Kind oder zwischen Gott und dem Kind spielt, und lässt in
einer herrlich komischen Beichtstuhlszene zwei Charaktere aufeinanderprallen,
die einfach zum Schießen sind" (Zitat aus "www.kultur-ostbayern.de")
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Infos (bitte anklicken/pdf-Datei)
-Unser Jahresprogramm 2012, mehr (bitte anklicken)
-Unsere Aktivitäten der letzten Zeit, mehr (bitte anklicken)
-Aufruf: An alle Eltern / Schülerinnen und Schüler
/ Lehrerinnen und Lehrer in Bayern:
Keine religiöse Bevormundung
per Schulgesetz !
Sorgen Sie für weltanschaulich neutrale Schulen...
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