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Die
Übergangsklasse In der
Übergangsklasse werden ausländische Schüler zusammengefasst, die über
keinerlei deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Unmittelbar nach ihrer Ankunft
in Deutschland treten sie in diese Klasse ein. Erste Aufgabe muss deshalb
sein, dass die Schüler in
möglichst kurzer Zeit möglichst gut Deutsch lernen.
Ziel ist es, den Schülern dieser
"Spezialklasse" den Übergang in eine deutsche Regelklasse zu
ermöglichen.
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Zunächst
findet ein systematischer Sprachkurs nach einer klaren Progression (d.h.
vom Leichten zum Schweren) statt. Inzwischen hat sich eine eigene Didaktik
des "Deutschen als Zweitsprache" entwickelt.
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Deutsch soll
also zu einer zweiten Sprache für den Schüler werden. Viele Kinder
sprechen bald besser Deutsch als ihre Heimatsprache. Jeder Schüler durchläuft
grundsätzlich diesen Sprachkurs, egal zu welchem Zeitpunkt er in Erlangen
ankommt. Kriege und andere Wirrnisse richten sich nun einmal nicht nach der
Einteilung des hiesigen Schuljahres.
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Ein
weiteres zentrales Anliegen ist die Hinführung der Schüler zur Arbeitswelt. Dies geschieht im Fach Arbeitslehre, dem
zentralen Sachfach der Übergangsklasse. Jeder Schüler leistet ab der 8. Klasse
zweimal ein einwöchiges Betriebspraktikum ab. Dabei ergeben sich bereits
viele Kontakte der Schüler zu Lehrmeistern und oft werden bereits
Lehrstellen anvisiert. Darüberhinaus werden Betriebserkundungen
durchgeführt. Dies sieht zunächst ganz einfach aus, doch bei den Schülern
der Übergangsklasse kommt das Problem der deutschen Sprache hinzu. Deshalb
wird versucht, bei solchen Schülern einen Mitschüler gleicher Muttersprache
mit dem gleichen Praktikumswunsch "mitzuschicken", der
dolmetschend eingreifen kann.
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Geradezu als
Schlüssel zum Erfolg haben sich die Hausbesuche erwiesen.
Mindestens einmal im Jahr führen die Lehrkräfte bei jedem Schüler Hausbesuche
durch, um mit den Eltern oder Verwandten ins Gespräch zu kommen. Der Schüler
lernt dabei den Lehrer so ganz anders kennen. Probleme können in Ruhe in der
vertrauten Umgebung des Kindes besprochen werden. Beratungen über mögliche
Berufswünsche und Lehrstellenangebote finden dabei statt. Vor allem dadurch ist es seit über 10 Jahren
gelungen, alle Schüler in ein Lehrverhältnis, einige auch in weiterbringende
Schulen zu bringen.
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In einer Moschee
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In einer Kirche
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In einer Synagoge
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(H. Franke)
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