Neustädter Kirche Erlangen   

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300Jahrfeier am 22.01.2002

 

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes wurde am 22. Januar 2003 (um 20 Uhr) - also genau am Stichtag der einstigen Gemeindegründung vor 300 Jahren - der Blick auf verschiedene Epochen der Neustädter Kirchengeschichte gerichtet. Verschiedene Repräsentanten der Gegenwart betrachteten jeweils eine Zeitspanne von etwa 50 Jahren und machten die zweistündige Feier zu einem kurzweiligen Erlebnis.

Hervorzuheben die kirchenmusikalische Bereicherung mit Werken zeitgenössischer Kompositionen durch Chor- und Orgelmusik der Neustädter Kantorei unter Leitung von Ekkehard Wildt.

(Sopran Christiane Merdes, Orgel - Continuo Sigrid Wildt)

 

Hier eine Kurzaufschlüsselung der einzelnen Beiträge und Eindrücke

Abendliches Ambiente

mit neuem Lichtertisch

Pfarrerin Sybille Ritter

Liturgin - verlas die Urkunde

KV Bernhard Forssman

mit originalem Vortragekreuz

Untersuchte die Zeit um 1703

Friedrich Seegenschmiedt, ehemaliger Pfr. d. Neustädter K.

Untersuchte die Zeit um 1753

Dekan Dr. Gerhard Münderlein

 Untersuchte die Zeit um 1803

Maik Musall und Christian Penßel

Untersuchten die Zeit um 1853

Prof. i. R. Dr. Karlmann Beyschlag

(bedauert Niveauverlust durch Positivismus

Untersuchte die Zeit um1903

Pfarrer Dr. Hermann Reiner

Untersuchte die Zeit um 1953

Universitätsprediger Prof. Hermann Brandt

Untersuchte die Zeit um 2003

Oberbürgermeister Dr. Siegrfried Balleis

Überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Stadt Erlangen

Prorektor Prof. Dr. Hartmut Bobzin

Sprach ein Grußwort seitens der Friedrich - Alexander - Universität

Was vielleicht nicht bekannt ist, wurde vor dem Kirchengebäude zunächst die Kirchengemeinde Erlangen - Neustadt am 22. Januar 1703 durch das oben gezeigte Dekret des damaligen Markgrafen offiziell gegründet. Bis 1737 (also 34 Jahre lang) feierten die Gläubigen ihre Gottesdienste noch in der ehemaligen Sophienkapelle, die im Jahre 2002 leider abgerissen wurde (siehe unter Taufe!). Die 300Jahrfeier bezog sich also vorwiegend auf die zur Kirche gehörenden Menschen, erst in zweiter Linie auf das Gotteshaus.