Ist doch logisch... oder?



Sechs Gläser stehen auf dem Tisch, drei volle neben drei leeren. Nur ein Glas darf berührt werden, danach muß immer abwechselnd ein volles neben einem leeren Glas stehen.


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Im fernen Lande Logos gibt es nur Leute, die entweder nur die Wahrheit sagen, oder nur lügen. Trifft man zwei Logoser, so ist immer einer ein Lügner und einer wahrheitsliebend. In Logos gilt es als unhöflich, mehr als eine Frage zu stellen; trotzdem kann ein einzelner, der an einer Weggabelung auf zwei ihm fremde Logoser trifft, höflich nach dem Weg fragen. Wie macht er das?


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Der weise König Ismantyr sollte einmal über einen Mann richten, der durch ein Mißverständnis in vermeintlicher Notwehr einen anderen erschlagen hatte. Nach dem Gesetz hätte das Urteil "Tod" lauten müssen. Ismantyr in seiner Weisheit wollte dem Manne eine Chance lassen, sein Leben zu retten. Er sagte zu dem Mann: "Du darfst eine Aussage machen. Ist sie richtig, so wirst du gevierteilt; ist sie falsch, so wirst du den Tod durch den Strang erleiden". Der König war ein sehr gläubiger Mann und hielt sein Wort - der Mann machte eine Aussage zu seinem Urteil und wurde freigelassen.
Wie konnte sich der Mann vor dem Tode retten?


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Als Ismantyr im Sterben lag, konnte er sich nicht entscheiden, welchen seiner Söhne er zu seinem Nachfolger machen sollte. Keiner seiner Söhne schien ihm geeignet. Er entschloß sich, die beiden auf eine Reise zu schicken und seinem Kanzler derweil die Regierung zu überlassen. zu seinen Söhnen sagte er: "Ihr beide werdet ein Wettrennen quer durch Amarha machen. Derjenige von euch, der das langsamere Pferd hat, wird mein Nachfolger." Er wußte, daß die beiden eine Weile unterwegs sein würden, und daß sie auf ihrer Reise Wissen und Weisheit erlangen würden.
Die Söhne machten sich, dem Wunsch ihres Vaters folgend, schon bald auf den Weg. Viele Wochen lang reisten sie gemächlich miteinander, ohne jede Eile - schließlich wollten beide gewinnen...
Eines Tages kamen sie nach Krall, wo sie beschlossen, eine Weile Station zu machen. Von ihrem Vater hatten sie die Adresse eines weisen Mannes erhalten, den sie aufsuchen sollten, um ihn von Ismantyr zu grüßen, und um von dessen Tod zu berichten. Im Laufe des Gesprächs erzählten die Prinzen von ihrem Rennen und davon, daß sie keine Ahnung hätten, wie dieses Rennen jemals ein Ende finden sollte.
Als sie das Haus des Alten verließen, hatten es die beiden sehr eilig, abzureisen. Was hatte der Weise den Brüdern wohl gesagt, daß sie auf einmal das Rennen so schnell wie möglich beenden wollten?


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Drei Löcher sind in einer Wand, darüber Schilder mit dem nicht sichtbaren Inhalt. Die Schilder wurden von einem übelmeinenden Menschen so vertauscht, daß alle falsch sind. Die Schilder lauten: "Gold", "Silber", "Gold und Silber". Nur einmal darf ein Metallstück herausgenommen werden, dann muß der Inhalt aller drei richtig bezeichnet werden.


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Wälche drei Fehler enthält dießer Satz?


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Ich werde dir eine Frage stellen, auf die es eine eindeutig richtige Antwort gibt - entweder ja oder nein -, aber es wird dir unmöglich sein, meine Frage zu beantworten. Möglicherweise wirst du die richtige Antwort kennen, aber du wirst sie mir nicht geben. Jeder andere wäre vielleicht in der Lage, die Antwort zu liefern, du aber nicht. Welche Frage werde ich dir stellen?


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In einem Garten sind 22 Blumen. Ein Teil der Blumen blüht rot, ein Teil gelb und ein Teil blau. Ein Jüngling kommt vorbei und pflückt drei Blumen. Während des Pflückens stellt er fest, daß mindestens eine der Blumen rot sein muß. Wieviele der Blumen blühen rot, wieviele gelb und wieviele blau?


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Hier sind zwei Münzen. Sie liegen nebeneinander und berühren sich. Bei beiden steht der Kopf des Regenten aufrecht. Ich halte eine der Münzen fest und bewege die andere so auf die andere Seite der ersten, daß sie sich ständig gegenseitig berühren und aufeinander abrollen. Sag mir schnell, wird uns der Regent wieder ansehen oder wird er auf dem Kopf stehen?


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Vor langer Zeit bewarb sich bei einem berühmten Zauberer ein junger Mann um die Stelle als Lehrling. Der alte Zauberer war bekannt dafür, daß er keine Lehrlinge ausbildete und so war schon die Frage eine kleine Sensation, denn der junge Mann hatte etwas gewagt, das bisher noch keiner überlebt hatte! Wie es Tradition ist, stellte der Meister dem zukünftigen Lehrling eine Frage, die über dessen Aufnahme entscheiden sollte. Er führte ihn in einen kleinen Gang, von dem 3 Türen abgingen. An jeder der Türen hing ein Schild, auf dem etwas stand. Dies sagte der Meister zu seinem designierten Lehrling:
"Hinter jeder dieser Türen ist ein Raum. In einem der Räume ist ein Drache, dessen Feuerhauch du nicht überleben wirst. Hinter einer anderen Türe ist eine Kiste mit allem, was du die nächsten Jahre brauchen wirst und in dem letzten Raum schließlich ist nichts außer einem Stuhl und einem Tisch. Wisse, daß ich dir nichts böses will. Öffne eine der Türen, geh in den entsprechenden Raum und sage mir um deiner Lehrstelle willen, in welchem der Räume die Kiste steht. Befindest du dich in diesem Raum, so darfst du die Kiste behalten. Vermeide den Drachen! Solltest du die Tür zu selbigem öffnen, dann kann ich dir nicht helfen - du wirst sterben. Wähle nun eine Tür!"
Und dies stand auf den Türen:

Auf der ersten Tür stand:

Hinter dieser Tür ist der Drache, der Raum hinter Tür drei ist leer


Auf der zweiten Tür stand:

Entweder ist dieser Raum leer oder es ist die Kiste darin


Und das Schild auf der letzten Türe besagte schließlich:

Alles Blödsinn! Die Kiste ist in Raum eins, der Drache hier in Raum drei

Für welche der drei Türen entschied sich der schlaue Jüngling?


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Eines Tages begegnete ich einem Bekannten, der mit seiner Schwester unterwegs war. Nachdem wir uns eine Weile unterhalten hatten, verabschiedete sich Flovius von uns mit den Worten "Ich muß mich verabschieden, denn ich habe der Mutter meines Neffen versprochen, mich um ihren Sohn zu kümmern." Faregild bemerkte dazu, daß sie keinen Neffen habe, um den sie sich zu kümmern hätte. Ich unterhielt mich mit ihr noch eine Weile, bevor ich weiterzog und erfuhr dabei, daß der Junge 2 Jahre alt war sowie den Namen des Vaters. Meine Frage nun lautet:
Angenommen, Faregild wäre mit dem Jungen verwandt gewesen - in welchem Verhältnis wäre das gewesen?


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An einer Hängebrücke steht ein Mann, der auf die andere Seite will. Bei sich hat er einen Fuchs, eine Gans und einen Sack Korn. Da er nur eines davon hinübertragen kann und er Angst haben muß, daß während seiner Abwesenheit entweder der Fuchs die Gans oder die Gans das Korn frißt, muß er sich eine Methode ausdenken, wie er alle auf die andere Seite bringt, ohne daß es auf einer Seite zu einer Freßorgie kommt...


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Hier sind drei Tücher. Jedes mißt 12 Zoll im Quadrat. Wie kannst du mit diesen Tüchern eine quadratische Fläche mit einer Seitenlänge von 15 1/4 Zoll - so wie bei diesem Tisch - bedecken? du darfst die Tücher natürlich falten wie du willst...


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Hier ist noch eine kleine Denkaufgabe mit Gläsern:
Hier stehen 8 Gläser, 4 davon sind mit Wein gefüllt, 4 sind leer. Wie du sehen kannst, stehen die Gläser alle in einer Reihe, links die vollen, rechts die leeren. Deine Aufgabe ist es nun, die Gläser so zu vertauschen, daß immer abwechselnd ein volles neben einem leeren steht. ABER: du darfst immer nur nebeneinanderstehende Gläser paarweise verschieben, also nur z.B. die Gläser 1 und 2 von ganz links nach ganz rechts verschieben oder die Gläser 3 und 4 an einen der Ränder anschließen. Während deiner Züge dürfen Lücken bleiben, bist du aber fertig mit der Aufgabe, so sollen wieder alle Gläser in einer Reihe stehen, die keine Lücken aufweist.


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Bring mir bitte einen Bottich, gefüllt mit Wasser und eine Kupferschale. Danke. Ich lege nun die Schale so in den Bottich, daß sie schwimmt. Wenn ich sie nun so drehe, daß sie untergeht - wird der Wasserstand steigen oder wird er fallen?


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Der weise König Ismantyr hatte wahrlich ein schweres Los zu tragen! Immer wieder mußte er dem Gesetz folgen und Männer zum Tode verurteilen, die sich nichts zuschulden kommen hatten lassen, außer ihrer Armut! So hatte ein Mann in seiner Not gewildert, um nicht zu verhungern. Das Gesetz verlangte seinen Tod, ersatzweise eine hohe Geldsumme. Ismantyr beriet sich mit seinen Ministern und stellte den Delinquenten dann vor die Wahl: "Entweder wirst du gevierteilt, freigelassen oder du verlierst deine rechte Hand. Du wirst eine Aussage zu meinem Urteil machen. Ist sie falsch, so wirst du gevierteilt, ist sie richtig, so entscheide ich, ob du nur die Hand verlierst oder freigelassen wirst!"
Der Mann kam frei. Wie konnte er Ismantyr zwingen, ihn freizulassen?


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Eines schönen Tages hatte ich die Aufgabe, einem bestimmten Logoser einen Brief zu überbringen. Unglücklicherweise lebte dieser Mann zusammen mit seinem Zwillingsbruder. Ich wußte nur, daß einer der beiden ein notorischer Lügner war - entsprechend der Gesetze des seltsamen Landes. Wie konnte ich mit einer einfachen Frage herausfinden, welcher der beiden Brüder Eylren war?


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Vor einiger Zeit wurde ich von zwei Logosern besucht - einem Mann mit einem Jungen, der ihm änlich sah. Ich wußte nicht, ob der Kleine der Sohn war oder nicht, aber ich konnte das mit einer einzigen Frage leicht herausfinden...


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Ismantyr, der weise König, hatte zwei Söhne, die als Kinder ständig miteinander im Streit lagen. Um jedes Spielzeug entrang sich eine Rauferei. Meist wurde durch diese Diskussionen ein Page verletzt oder ein Teil der Einrichtung zertrümmert. Eines Tages, als die beiden wieder einmal beim Essen über die Größe ihrer Portionen stritten, schritt Ismantyr ein. Er nahm ein Tablett und häufte darauf von allen Gängen so viel auf, wie nur darauf paßte. Dann sprach er: "Dies ist alles, was ihr heute zu essen bekommen werdet! Nur dies! Nehmt eure Teller und teilt dies gerecht untereinander auf - und zwar so, daß jeder von euch zufrieden ist! Wenn ihr nicht zu einer Entscheidung kommt, werdet ihr heute nichts zu essen bekommen!" Die Söhne setzten sich zusammen und berieten. Natürlich gerieten sie wieder in Streit und hungerten den ganzen Tag. Am nächsten Morgen waren die beiden sehr kleinlaut geworden und fragten ihren Vater, wie sie denn ihr Problem ohne Streit lösen sollten.
Kurz darauf hatten beide Söhne Essen auf ihren Tellern, und das ohne Streit und ohne Neid. Als angehender Vater solltest du dir diese Lektion zu Herzen nehmen, darüber nachsinnen und mir sagen, wie ein gerechtes Teilen zustandekam!


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Der Kampf zwischen Gut und Böse sollte einmal dadurch beendet werden, daß jeweils 3 Priester jeder Seite zusammen zu einem Orakel pilgerten.

Die sechs kamen an einen Fluß, an dem zur Überquerung nur ein kleines Boot lag - nur 2 Männer konnten gleichzeitig damit übersetzen.
Da Stimmung der Gruppe von Mißtrauen geprägt war, wollten die Priester des Lichts auf keiner der Seiten zu irgendeiner Zeit in der Unterzahl sein, da sie fürchteten, von ihren Kontrahenten überfallen zu werden. Diese berieten sich einen Augenblick (sie hatten tatsächlich etwas in dieser Richtung geplant) und erklärten dieses Ansinnen für technisch unmöglich.

Gerade zu diesem Zeitpunkt kreuzte mein Weg den der Reisegesellschaft, die mir natürlich sofort ihr Problem schilderte. Ich überlegte kurz und fragte dann die Priester der dunklen Seite, ob sie denn mit dem Vorschlag einverstanden wären, wenn es möglich wäre? - Sie willigten ein.

Daraufhin schrieb ich eine kurze Notiz, in der ich die jeweilige Besetzung des Bootes beim Hin- und Rückrudern aufzeichnete und übergab diese den Priestern. Die Priester dankten mir und segeneten mich, bevor ich meinen Weg fortsetzte.

Aus der Entfernung konnte ich beobachten, wie mein Plan funktionierte:
Wenn Priester des Lichts auf der einer Seite, auf dem Boot oder auf der anderen Seite waren, waren sie nie in der Minderzahl.

Was stand in der Notiz bzw. wie setzten die Priester genau über?


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Stünden so viel Frauen fein
als da Tropfen sind im Rhein,
und wär dir auferlegt zur Buß,
sie zu überführ'n zu Fuß.
Ohn Brücke, Schiff, Steg, Karren, Wagen.
Wie machtest du's? Das laß dich fragen!



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Literaturtip zu den Logikrätseln: "Spottdrosseln und Metavögel" von Raymond Smullyan
erschienen im Fischer Taschenbuch Verlag (ich habe Band 8712, erschienen 1989) ISBN 3-596-28712-X WEBCounter by GOWEB