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Broschüre Online: Pogromnacht 1938 in Fürth
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Bücher/Broschüren
der Fürther Geschichtswerkstatt e.V.
vorgestellt
in Vorworten und im Spiegel der Regionalpresse:
Übersicht der Website
Einzelthemen zur neueren Fürther Geschichte:
Fürther Spezialthemen:
-Buch "Gänsberg-Erinnerungen Band 4 (alle Gebäude)
-Buch "Gänsberg-Erinnerungen Band 3" in Farbbildern (1935-1975)
-Sammelband: "Gänsberg-Erinnerungen Band 1 und Band 2" (Nachdruck/erschienen 1988/1993)
-Buch "100 Jahre Freibad - Zahlbad" (1906-2006)
-Buch Helmut Steiner/Seppl Schneider: "Im Paddelboot nach Afrika"
-Buch Werner Engel: Zwischen Jugendlager und Kriegsgefangenschaft (1921 bis 2009)
-Roman Ivan
Tavcar: Die Chronik von Visoko
(übersetzt von Werner Engel)
Schienenverkehr in und um Fürth:
-Buch: Städtebilderverlag Fürth: Eisenbahnstadt Fürth (eine Jahrhundert-Bilderchronik)
-Buch: Bündnis Stadtbahn Fürth: Fürth und seine Straßenbahn - 100 Jahre "mit" (1881-1981), 25 Jahre "ohne" (1981-2006)
-Buch: "Arnold
Mielich / Werner Schmidt: Die Bahn im Umbruch"
(Mai 2010)
NS-Erinnerungen:
-Broschüre: "Kristallnacht" in Fürth
-Betty Heckl: "Fürther Schicksale zwischen Gänsberg und Stadtgrenze" (Zeitraum 1927-1945)
-Erzählung: Betty Heckl: "Verdacht
- fast ein Krimi" - Euthanasie in der NS-Zeit
Andere Autoren:
-Buch "Gerd Walther: Fürther Kinos im Zwanzigsten Jahrhundert" (2001)
-Buch "W. Roschmann/U. Sponsel/B. Jesussek: "Die Fürther Hardhöhe" bzw. Ex-Industrie-Flughafen Fürth
-Buch: "Christian Schümann: Zeitreise auf der Alten Veste bei Zirndorf/Fürth"
-Sammelband: "Rund um den Fürther
Ludwigskanal" u.a. Fürth als Kurstadt/Bäderstadt (digitaler
Nachdruck Mai 2010)
Broschüren:
-Broschüre: "Geschichte des Hauses Rudolf-Breitscheid-Str. 16 in Fürth" (2004)
-Broschüre: "Die Fürther
Weinstraße - vom Feldweg zur Stadtmitte" (2009)
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Die Bücher im Einzelnen:
Fürther
Geschichtswerkstatt e.V.:
Gänsberg-Erinnerungen-
Band 4
(bearbeitet von Lothar Berthold,
erschienen September 2008)
(städtebilder-fotoarchiv
& -verlag Fürth, ISBN 3-927347-63-9)
aus: Fürther Nachrichten
03.10.2008:
Erinnerungen an
den «Gänsberg» - Neuer Bildband von Lothar Berthold zeigt
Fotos von allen Häusern des Viertels
(...) Auf 80 Seiten hat
der gebürtige Fürther Fotos von sämtlichen Häusern
des Viertels platziert, das bei einer Flächensanierung in den 70er
Jahren nahezu komplett dem Erdboden gleichgemacht wurde. Und was hat das
mit Ehrenrettung zu tun? Das Viertel, sagt Berthold, sei nach dem Krieg
bewusst schlechtgeredet worden, um den späteren Abriss vorzubereiten.
Miese Bausubstanz, habe es geheißen, enge Gassen, kein Licht. Stimmt
nicht, meint Berthold, oder nur zum Teil. Aus seiner Kindheit hat er beeindruckende
Häuser in Erinnerung und auch weite, lichtüberflutete Plätze.(...)
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Fürther
Geschichtswerkstatt:
Gänsberg-Erinnerungen-
Band 3
Die
schönsten Farbfotos vom Fürther Gänsberg-Viertel ab 1935
bis 1975
(erschienen Oktober 2005
im städtebilder-Verlag Fürth)
(über 40 Einzelbögen inkl. Standortkarten, ISBN 3-927347-63-9)
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Gänsberg-Erinnerungen
-
Digitaler
Nachdruck des städtebilder-verlags der ersten
beiden Bildbände
Band 1 von 1988:
Gerd Walther/Roland von
Frankenberg:
Gänsberg-Erinnerungen
- Bilder aus einem verschwundenen Stadtteil
Band 2 von 1993:
Roland von Frankenberg/Thomas
Schreiner:
Gänsberg-Erinnerungen
- Teil 2
(Sammelband erschienen im Mai 2010)
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Fürther
Geschichtswerkstatt e.V.:
Flussbad-Idyll
am Rednitzstrand - 100 Jahre Freibad und Zahlbad
(1906 - 2006)
(Bildband mit Kommentaren,
erschienen im Juli 2005)
(72 Seiten
mit Farbbildteil, ISBN 3-927347-59-0)
aus: Fürther Nachrichten
Lokales Dienstag 2. August 2005:
Ein Bad im Fluss - Bildband
weckt Erinnerungen:
FÜRTH (di) - Während
im 50 Jahre alten Scherbsgrabenbad bereits die Vorbereitungen
für den Thermalbadbau anlaufen, erweist
die Geschichtswerkstatt
Fürth dem längst vergangenen Flussbad-Idyll am Rednitzstrand
ihre Referenz. In alten Erinnerungen an natur-
nahe Badefreuden schwelgt
der jetzt im Fürther städtebilder-Verlag erschienene Bildband.
Liebevoll und authentisch wird darin anhand vonZeitzeugen-Aufzeichnungen,
historischen Fotos und Zeitungsberichten die gesellschaftliche Bedeutung
der traditionsreichen Badeanstalt skizziert. Der 1906 aus privater Hand
in städtische Regie übergegangene Badebetrieb war in ein
kostenpflichtiges Zahlbad und ein kostenfreies Freibad gegliedert. Erst
1968, 13 Jahre nach der Eröffnung des benachbarten Scherbsgrabenbades
wurde das Flussbad auf Grund hygienischer Bedenken geschlossen. Reizvoll
ist das Eintauchen in die Flussbad-Geschichte vor allem dank erfrischend
kurzweiliger und lebendiger Schilderungen. Sogar die aktuellen Bemühungen
von Künstlern um Anknüpfungspunkte an die Vergangenheit haben
noch Eingang in den Band gefunden (...)
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Helmut
Steiner/Seppl Schneider:
Im Paddelboot
nach Afrika -
Zwei
Brüder aus Fürth fuhren 1926 im Paddelboot ab Fürth über
Regensburg-Wien-Istanbul bis Kairo
(Reisebericht mit Bildern
aus handkolorierten Dias, erschienen im April 2006)
(ca. 100 Seiten mit mehreren
Farbtafeln, ISBN 3-927347-61-2)
Aus dem Vorwort der Autoren:
Am Sonntag, den 11. April
1926, begannen die Brüder Gustav und Josef Schneider aus Fürth
ihre Reise nach Afrika im Paddelboot.
Ihr Weg führte vom
Kanalhafen Fürth (des alten Ludwigkanals) über Regensburg, Wien,
Budapest, Belgrad ins Schwarze Meer,
an der Küste entlang
nach Konstantinopel/Istanbul, durchs Marmarameer nach Smyrna, Jaffa, Jerusalem,
Kairo, Alexandria,
mit dem Dampfer nach Sizilien
und zurück in ihre Heimatstadt Fürth
Gleichzeitig zeugt dieser
Reisebericht von einem Höhepunkt des Fürther Arbeitersports 1926.
Die ganze Bevölkerung nahm teil,
als das Boot "Friedliese"
zum Hafen am Ludwig-Donau-Kanal gebracht wurde und auf große Fahrt
ging (laut Zeitzeuge Seppl Schneider). Die Fürther Stadtzeitung erinnert
in ihrer Ausgabe vom 29.3.2006 auf Seite 2 daran, dass am 12. April 1933
Dr. Rudolf Benario und Ernst Goldmann von Nationalsozialisten ermordet
wurden, die wichtige Mitglieder des Kanu-Club Fürth waren. Die beiden
bekennenden Antifaschisten, die stets für Freiheit und Gerechtigkeit
eintraten, waren kurz nach der Machtergreifung Hitlers in das KZ Dachau
verbracht worden. Auch ihnen ist dieses Buch gewidmet. Zur Erinnerung wurde
an der neuen Uferpromenade Fürth ein Birkenhain gepflanzt. Eine Gedenktafel
erinnert an die Ereignisse.
Zeitzeuge und Autor des
Buches "Paddelboot nach Afrika", Seppl Schneider, verstarb Ende Mai 2011
mit 91 Jahren.
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Ab Frühjahr 2008 beginnt die Fürther Geschichtswerkstatt e.V. mit einer neuen Buchreihe unter dem Titel "Fürther Kriegsreportagen 1939 - 1945". Den Auftakt als Fürther Zeitzeuge macht der staatlich geprüfte Übersetzer für Russisch und Serbokroatisch Werner Engel, Jahrgang 1921 (im April 2010 verstorben):
Fürther Geschichtswerkstatt
e.V. (Hrsg.)
Fürther Kriegsreportagen
Band 1, erschienen im April 2008
Werner
Engel: Zwischen Jugendlager undKriegsgefangenschaft
(116 Seiten, ISBN 3-927347-72-8)
Aus dem Inhalt in Stichworten:
1921-1939 Kindheit in Fürth
mit ausführlichen Reiseberichten, 1941 Einberufung als Soldat der
Wehrmacht: Einsatz zuerst in Frankreich, dann Belgien und zuletzt in Griechenland.
1944 Frontbewährung in Russland. 1945-1949 Kriegsgefangenschaft in
Jugoslawien. Ab 1949 bis heute intensive geschichtliche Auseinandersetzung
mit den Ländern, wo der Autor Werner Engel zuletzt als Soldat eingesetzt
war.
Aus dem Vorwort der Fürther
Geschichtswerkstatt:
(...) Das Wichtigste an
diesem Buch sind ohnehin die einzigartigen Fotografien aus Gebieten, die
jüngeren Generationen nur als Urlaubsziele bekannt sind, und die dazugehörigen
Bildbeschreibungen und ergänzenden Texte von Werner Engel. Diese ziehen
sich chronologisch durch das ganze Buch und ergeben so den Einblick in
eine bemerkenswerte Biographie.
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Ivan
Tavcar: Die Chronik von Visoko
(übersetzt
und herausgegeben von Werner Engel)
(3. überarbeitete Auflage
2008, städtebilder
fotoarchiv & verlag
Fürth, ISBN 3-927 347-73-6)
aus: Fürther Nachrichten
03.10.2008:
Welt der Slawen
beleuchtet - Werner Engel übersetzte einen Roman von 1919 ins Deutsche:
FÜRTH (di) - Das Leben
slawischer Bauern und Bürger in der Zeit des Dreißigjährigen
Kriegs beschreibt Ivan Tavcar in seinem Roman «Die Chronik von Visoko».
Der Fürther Werner Engel hat das Werk ins Deutsche übersetzt.
Im städtebilder fotoarchiv & verlag Fürth ist jetzt die 3.
überarbeitete Auflage erschienen.
In dem 1919 erschienenen
Roman laufen die ersten Berührungsängste zwischen einheimischen
Slowenen und zur Arbeitssuche ins Land gekommenen Deutschen, der Dreißigjährige
Krieg, eine missglückte Reformation und zwei Liebesgeschichten zusammen.
Den Stoff für seinen Heimatroman hatte Tavcar auf vergilbten Papieren
in einem Schrank seines als Alterssitz gekauften Bauernhofs Visoko gefunden.
Schlüsselfigur ist der slowenische Reformator Primus Truber (1508–1586),
dessen Bibelübersetzung für die slowenische Sprache und Literatur
dieselbe Bedeutung hatte, wie Luthers für das Deutsche. Doch anders
als in Deutschland erlag der Protestantismus in Slowenien fast restlos
der Gegenreformation.
Der 87-jährige Werner
Engel, Mitarbeiter der Fürther Geschichtswerkstatt, hat Tavcars Roman
«zum Dank für alles, was ich in meiner Kriegsgefangenschaft
trotz allem lernen konnte» übersetzt. Mehrere Jahre lang schenkte
er Exemplare seiner Übersetzung den Abiturienten des Schliemann-Gymnasiums.
Mit seiner Arbeit will Engel,
öffentlich bestellter Übersetzer für Russisch und Serbokroatisch,
für Deutsche den Einstieg in die Welt der Slawen erleichtern. Engel
warnt: «Das überhebliche Abtun der Kulturen unserer west- und
ostslawischen Nachbarn in unseren Schul- und Bildungsplänen hatte
den Zweiten Weltkrieg zur Folge, und die Folgen unserer Ignoranz über
die südslawischen Befindlichkeiten im Spannungsfeld zwischen Rom und
Konstantinopel werden wir teuer bezahlen müssen.» (...)
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Neu erschienen im September
2007:
Fürther Geschichtswerkstatt
- Arbeitsgruppe Eisenbahngeschichte:
Eisenbahnstadt
Fürth
(kommentierter Bildband
in s/w)
(ca. 145 Seiten, ISBN 3-927347-66-3)
Bemerkung zum Buch:
Von der Ankunftsstadt des
"Adler" (1835) bis zur ICE-Durchfahr-Stadt (2007) wird hier der Einfluss
der Eisenbahn auf die Entwicklung Fürths in den letzten 172
Jahren dargestellt, mit zahlreichen historischen Fotos und Dokumenten.
Im Mittelpunkt dieses Bildbandes steht die Prägung des Stadtbildes
durch die Eisenbahn. Fürth-Interessierte werden hier eher ein Aha-Erlebnis
haben, als die rein Eisenbahn-Interessierten bzw. "Pufferküsser" (Lothar
Berthold).
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Bündnis
Stadtbahn Fürth
(Lothar
Berthold, Werner Klingbiel, Werner Schmidt):
Fürth
und seine Straßenbahn -
100
Jahre "mit" (1881-1981), 25 Jahre "ohne" (1981-2006)
(kritischer Bildband mit
Chronik, erschienen im September 2006)
(93 Seiten, ISBN 3-927347-64-7)
AUS DEM INHALTSVERZEICHNIS
"Fürth und seine Straßenbahn":
Auf Schienen durch Fürth:
Folgende Streckenabschnitte und Themen werden bebildert dargestellt:
Ost-West-Strecke Stadtgrenze-
Billinganlage-Stadtgrenze - Strecke in der Nürnberger Straße
- Strecke auf der ehemaligen Ludwigsbahntrasse - Stadtgrenze-Lobitzstraße
- Lobitzstraße-Jakobinenstraße - Haltestelle Jakobinenstraße
- Jakobinenstraße-Luisenstraße - Luisenstraße-Fürther
Freiheit - Ludwigsbahnhof und Fürther Freiheit - Park-Hotel und Friedrichstraße
- Durch City und Altstadt nach Westen - Weinstraße/Hindenburgstraße/Rudolf-Breitscheid-Straße
- Haltestelle Mathildenstraße - Untere Schwabacher Straße -
Kohlenmarkt - Brandenburger Straße - Rathauskreuzung - Haltestelle
Rathaus - Haltestelle Obstmarkt - Vom Obstmarkt zum Grünen Markt -
Haltestelle Grüner Markt - Untere Königstraße - Maxbrücke
- Schlachthof, Sauweiherbrücke und Flutbrücke - Endstation Billinganlage
- Nord-Süd-Strecke Fürther Freiheit - Hauptbahnhof - Flößaustraße
- Bahnhofstraße - Fürth Hauptbahnhof - Haltestelle Maxstraße
- Ecke Maxstraße-/Schwabacher Straße - Schwabacher Straße
zwischen Maxstraße und Bahnunterführung - Unterführung
Schwabacher Straße - Schwabacher Straße in der Südstadt
- Haltestelle Kaiserstraße - Endstation Flößaustraße
Netzqualität und Betriebsalltag
- Nicht realisierte Ausbauplanungen - Niedergang der Fürther Straßenbahn
- Rettungsversuche - Bürgerproteste - Samstag, 20. Juni 1981: der
große Abschiedstag - 100-Jahr-Feier ohne Fürth - Das Zerstörungswerk
(Ansichten) - Neue Zukunft für die Fürther Straßenbahn?
Die Fürther Nachrichten
Lokales 4./5.November 2006 titelt über dieses Buch:
Nostalgie zwischen zwei
Buchdeckeln - Lothar Bertholds Hommage an die
Fürther Straßenbahn
besticht durch Detailreichtum (...)
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Arnold Mielich / Werner Schmidt:
Die Bahn im Umbruch
(2. Auflage einer
kritischen Analyse, erschienen im Mai 2010)
80 Seiten, Hardcover – viele teils
farbige Fotos aus Franken und Deutschland;
€ 14,80 (zzgl. Versandkosten)
Bezug: Städtebilderverlag,
Schwabacher Str. 17, 90762 Fürth
(Abholung bitte Termin vereinbaren, 0911-773192)
Werner Schmidt, Sonnenstr. 12, 90513 Zirndorf
Fachbuchhändler z.B. "Bücher Jakob" in Nürnberg
Einführung:
In Deutschland begehen wir
2010 das 175. Jahr, seit am 7. Dezember 1835 das erste mal von Nürnberg
nach Fürth eine Eisenbahn fuhr. Dies ist Anlass genug, um auf die
bewegten Jahre seit dem 150-jährigen Bahnjubiläum1985 zurück
zu blicken. In diese Zeit fällt die Umwandlung der Deutschen Bundesbahn
und Reichsbahn in eine Aktiengesellschaft.
Gleichzeitig werden in diesem
Buch Perspektiven für eine Weiterentwicklung der Deutschen Bahn aufgezeigt.
Hierbei sollen die Wünsche der heutigen und künftigen Fahrgäste
höchste Priorität haben. Denn nur eine kundenfreundliche Bahn
wird in der Zukunft erfolgreich sein.
Schwerpunkt bildet ein Vorschlag
für einen Fernverkehrsfahrplan, welcher die Vorteile des flächenerschließenden
ehemaligen Interregios (IR) mit schnellen sogenannten „ICE-Sprintern“-Linien
verbindet. Hierfür wird eine neue Zuggattung „IntercityRegio“ (ICR)
vorgeschlagen und beschrieben, wie der ICR organisiert und finanziert werden
kann.
Im darauf folgenden Kapitel
werden die für ein modernes Personenzugnetz und ein wachsendes Güterzugaufkommen
notwendigen Streckenausbaumaßnahmen beschrieben.
Ergänzt wird die Betrachtung
des Schienenverkehrs von Gesamtdeutschland durch Beispiele aus Franken
und Berlin-Brandenburg.
Für das westliche Mittelfranken
zwischen Fürth, Ansbach und Neustadt wurden vom Verkehrsclub Deutschland
(VCD) eine Analyse und Vorschläge für die Zukunft gemacht.
Ähnliches gibt es für
den Bereich Berlin und Brandenburg. Hier wurde ein Konzept mit einem integrierten
Taktfahrplan erarbeitet. Durch optimale Anschlüsse in allen Knotenbahnhöfen
werden die Zugverbindungen für die Fahrgäste wesentlich attraktiver
als heute.
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Broschüre der "Fürther Freiheit" im November 1988:
"Kristallnacht" in Fürth
Auszug aus dem Vorwort zur Broschüre im Jahr 1988:
(...) Jene Nachtstunden vom 9. auf den 10. November 1938,
in denen das faschistische Deutschland sich einmal mehr in seiner ganzen
Blutrünstigkeit offenbarte, sind Gegenstand dieser Sondernummer der
FÜRTHER FREIHEIT. Es geht dabei hauptsächlich - was das Bildmaterial
betrifft sogar ausschließlich - um das Geschehen in Fürth. Allerdings
wird es notwendig sein, auf einige allgemeine Ereignisse einzugehen, die
den Rahmen bildeten für alle Aktionen; eben auch
für die in Fürth. Und es wird ebenso nötig sein, ein wenig
in der Jüdischen Geschichte Fürths zu blättern, um die Diskrepanz
hervorzuheben zwischen der jahrhundertelangen fortschrittlich aufgeklärten
Haltung Fürths und der -gezielten - Zerstörungswut der Faschisten.
Die Fotografien stammen aus den Negativ-Beständen
der Nachlässe von Fritz Wolkenstörfer und Ferdinad Vitzethum
im Stadtarchiv Fürth, die noch nicht vollständig ausgewertet
sind. Der Text stützt sich unter anderem auf das Prozeßprotokoll
des Gerichtsverfahrens gegen den
Fürther Oberbürgermeister von 1933-39,
Franz Jakob, der zusammen mit anderen Par-teifunktionären und dem
Feuerwehringenleur Johannes Rachfahl wegen der Vorgänge in der "Reichskristallnacht
nach Kriegsende angeklagt wurde (Az.: Reg.f.H.V. 554 KLs 199/50). Ferner
konnte auf eine Facharbeit von Klaus Leschik mit
dem Thema "Antisemitismus in Fürth von der 'Reichskristallnacht'
1938 bis Ende 1938" zurückgegriffen werden. (...)
Broschüre
Online: "Pogromnacht in Fürth 1938"
(Bitte anklicken)
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Betty Heckl: "Fürther Schicksale zwischen
Gänsberg und Stadtgrenze"
(bebilderte Erzählung/Zeitraum 1927
bis 1945- erschienen im November 2000)

Schlagzeile aus den Fürther Nachrichten Lokales
29.12.2000:
Fürtherin Betty Heckl zeichnet
Lebensläufe zwischen Gänsberg und Stadtgrenze nach - Geschichten
aus bewegten Zeiten -
Erinnerungen reichen aus der "guten
alten Zeit" bis in die Nachkriegsjahre - Persönliche Zeugnisse (...)
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Betty Heckl: "Verdacht - fast ein Krimi"
(erschienen im April 2005)
(Erzählung, 42 Seiten - Hintergrund ist eine Begebenheit im Rahmen
der NS-Euthanasie)

aus: Fürther Nachrichten 11./12.6.2005 Lokales:
"Auf diese Weise bleibt vielleicht etwas“ - Die 78-jährige
Fürtherin Betty Heckl befasst sich in ihrem
neuen Buch mit der Nazizeit:
Unter dem Titel „Verdacht
- Fast ein Krimi (in Fürth)“ veröffentlicht die 78-jährige
Fürtherin Betty Heckl
in Kürze ihr drittes Buch aus der Reihe „Schicksale
im Zweiten Weltkrieg“. Auf 42 Seiten beschreibt sie detailliert die
Geschichte eines jungen Fürther Mädchens, das
auf Grund einer Behinderung vor dem Naziregime fliehen musste.(...)
Das erste Werk Heckls, das im September 1998 unter dem
Titel
„Zwischen Ludwigskanal und Luftschutzkeller
-
Eine Fürther Kindheit und
Jugend 1927-1945“ erschien, war ursprünglich für ihre
beiden Enkel gedacht. In Briefform
wendet sie sich an die Kinder und beschreibt ihnen den
Unterschied zwischen ihrer eigenen Jugend im Hitler-Deutschland und
der Kindheit der wohl behüteten Enkel in den 90er
Jahren.
So, wie sich auch dieses Buch letztlich an alle Generationen
wendet, soll das neue Werk ebenfalls sämtliche Altersgruppen
ansprechen. „Bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben“,
sagt die Autorin nachdenklich. „Auf diese Weise bleibt vielleicht
etwas und wird verstanden“, hofft sie (...). (Nachtrag:
Betty Heckl verstarb im Jahr 2008).
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Gerd Walther: "Fürther Kinos im Zwanzigsten
Jahrhundert"
(erschienen November 2001)

aus: Fürther Nachrichten -Stadt Fürth- Mo 10.12.2001:
Schlaglicht auf Fürths Kino-Landschaft:
Den Fürther Kinos im 20. Jahrhundert hat Lothar
Bertholds Städtebilder-Verlag einen reizvollen Bildband gewidmet.
Gerd Walther, der Leiter des Fürther Rundfunkmuseums,
hat dazu eine Fülle an Quellen ausgewertet und die facettenreiche
Geschichte
der Lichtspielhäuser in der Kleeblattstadt interessant
nachgezeichnet. Von A wie Admiral bis Z wie Zentral-Lichtspiele kommen
dabei
nicht weniger als 29 Kinos wieder zu Ehren. Erläutert
wird auch die Entwicklung, bevor die Bilder das Laufen lernten, angefangen
von den Bänkelsängern über die Wanderkinos bis hin zu ersten
Ladenkinos.
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Winfried Roschmann (gest. 2009) - Udo Sponsel - Bernd Jesussek:
"Die Fürther Hardhöhe"
(erschienen im November 1999)

Schlagzeile der Fürther Nachrichten Lokales am
04.01.2000:
Vor 50 Jahren wurde auf der Hardhöhe
der Industrie-Flughafen Nürnberg-Fürth eröffnet - Ein provisorisches
Tor zur Welt-
Anfangs standen die Passagiere
noch im Freien - Holzbaracke beherbergte Gaststätte und Zoll (...)
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Broschüre, 100 Seiten, reich bebildert s/w und historisch sehr fundiert:
Christian Schümann: "Zeitreise auf der Alten Veste
bei Zirndorf/Fürth"
(erschienen im Sommer 2004)

Vorwort (Auszug) zur Broschüre "Zeitreise auf
der Alten Veste bei Zirndorf/Fürth" 2004:
(...) Unter der Überschrift "Zeitreise auf der Alten
Veste" habe ich im Gemeindebrief der Erlöserkirche Fürth-
Dambach von Februar 2001 bis Mai 2002 gesamt zehn Beilagen
zur Geschichte dieses unmittelbar be-
nachbarten, geschichtsträchtigen und für Spaziergänge
allseits beliebten Orts veröffentlicht.
Die historischen Hintergründe sind gut erforscht,
von der Pionierarbeit des Fürther Chronisten, Medizinal-
rat Georg Tobias Christoph Fronmüller: "Geschichte
Altenberg's und der alten Veste bei Fürth", 1860, bis
hin zu den zahlreichen hervorragenden Beiträgen
vom ehemaligen Kreisheimatpfleger Helmut Mahr der
letzten Jahrzehnte.
Meine Absicht war, zur Verbreitung dieser Ortskenntnisse
beizutragen, und zwar in einer etwas erzählen-
den Weise, die vielleicht auch für jüngere
Leser geeignet ist. Ich denke, es ist gut, sich auch über seine
nähere Umgebung in Vergangenheit und Gegenwart bewusst
zu sein, um wenigstens das Wichtige bewah-
ren zu können.
Als Form habe ich die "Zeitreise" gewählt. also
versucht. möglichst lebendig und doch sachlich zutreffend
aus der Sicht von Beteiligten oder Augenzeugen zu schreiben.
Ergänzend sind nun noch einige weitere
Geschichten und Bilder hinzugekommen. Dabei wurden die
eher berichtenden Teile von den erzählenden
Teilen optisch abgesetzt.
So mögen manche Eindrücke entstehen, was da
innerhalb von 800 Jahren auf der Waldanhöhe zwischen
Zirndorf, Oberasbach, Nürnberg und Fürth, bei
dem Aussichtsturm, eben bei der Stelle, die seit geraumer
Zeit "Alte Veste" heißt, nach gegenwärtigen
Wissensstand geschehen ist oder geschehen sein könnte.
Fürth-Dambach, Mai 2004, Christian Schümann, Pfarrer
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Sammelband zusammengestellt vom
städtebilder-verlag:
Rund um den Fürther Ludwigskanal
Thomas Schreiner (1987):
FÜRTHER SCHLEUSENROMANTIK
Der alte Ludwigskanal in Text und Bildern
mit Fotos von Fritz Wolkenstörfer
Thomas Schreiner (1989):
SCHLAGRAHMDAMPFER
Eine Fahrt auf dem alten Ludwigskanal in Fürth
mit Fotos von Ferdinand Vitzethum
Thomas Schreiner (1986):
FÜRTH ALS KUR- UND BÄDERSTADT
Die „König-Ludwig-Quelle" in Text und Bildern
mit Fotos von Heinrich Lotter
Anhang (1930er Jahre); Fotos: Wolkenstörfer
(Sammelband erschienen im Mai 2010)
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Broschüre: 160 Jahre Gebäude Rudolf-Breitscheid-Straße 16 in Fürth

Die Bezeichnung "Rudolf-Breitscheid-Str.16" besteht erst
seit 1947. In den Jahren 1844 bis 1890
hieß das Anwesen Weinstraße 27, 1890-1917
Weinstraße 16, 1917-1946 Hindenburgstraße 16.
Daneben wird das Ensemble unter Friedrichstraße
8 geführt (früher Friedrichstraße 21)
Der ursprüngliche Bau wurde im Stil des Spätklassizismus
1844 durch Carl Gran, im Auftrag von
Ökonomie- und Brauereibesitzer Georg Heinrich Stengel
als Gasthof zur Ludwigsbahn errichtet.
1921-23 wurde das Haus in neubarocken Formen erweitert
und umgestaltet. Diese entwarfen die
Berliner Architekten Bielenberg und Moser für die
Bayerische Disconto- und Wechsel-Bank (vorm.
Bankhaus Nathan & Co). Ausgeführt wurden diese
Maßnahmen von Johann Gran.
Das Gebäude war einer von drei Hotel-Gasthöfen,
die in den Jahren nach Eröffnung der ersten
deutschen Eisenbahn 1835 rund um den Fürther Ludwigsbahnhof
errichtet wurden.
Die beiden anderen waren der Gasthof zur Eisenbahn Weinstraße
15 (das heutige Park-Ho-
tel Rudolf-Breitscheid-Str.15) und das Hotel Kütt,
Friedrichstraße 5.
Im Jahre 2002 hat die HypoVereinsbank das Anwesen an
die Fürther Freiheit Grundstücksver-
waltungs GbR verkauft. Seit dem wird das Gebäude
größtenteils durch die Steuerberatungs-
gesellschaft EHS Eigenstetter Helmreich Schwarz als Kanzlei
genutzt.
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Broschüre der Fürther Geschichtswerkstatt e.V.:
Die Fürther Weinstraße - vom Feldweg
zur Stadtmitte
(bearbeitet von Lothar Berthold, erschienen im Januar 2009)
Blick stadteinwärts entlang der damaligen Weinstraße
-
heute Rudolf-Breitscheid-Straße
(auf Höhe des Gestrüpps rechts steht heute
das "Sanitätshaus")
aus: Fürther Nachrichten 13.01.2009:
Von der Wein- bis zur Breitscheidstraße:
Einem Straßenzug, der durch die jüngsten Diskussionen
über das Einkaufszentrum Neue Mitte stark in den Blickpunkt gerückt
ist, widmet sich ein neuer, von der Fürther Geschichtswerkstatt im
Städtebilder-Verlag Fürth herausgegebener Band. Der Titel «Die
Fürther Weinstraße - vom Feldweg zur Stadtmitte» mag zunächst
verwirren, doch ursprünglich hieß die Breitscheid- tatsächlich
Weinstraße. 1917 wurde sie in Hindenburgstraße umbenannt, 1946
erhielt sie ihren heutigen Namen. Zahlreiche historische Aufnahmen spiegeln
den Wandel der Hauptverkehrsader wider, die parallel zur Trasse der ersten
deutschen Eisenbahn verlief und durch die die erste Fürther Straßenbahn
rollte. Von allen Straßen der Fürther Innenstadt hatte sie im
Zweiten Weltkrieg die meisten Zerstörungen zu verkraften, in der Nachkriegszeit
veränderten etliche Abrisse und Fassadenänderungen das Erscheinungsbild.
Das Buch ist zum Preis von 15 Euro im Fürther Buchhandel erhältlich.
Eine farbige Version gibt es für 25 Euro auf Vorbestellung beim Verlag,
Schwabacher Str. 17.
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