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FEN: Free-Net Erlangen-Nürnberg-Fürth e.V.

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Protokoll zur Mitgliederversammlung am Freitag, den 30. April 2004, ab 17.00 Uhr
Ort: Gaststätte Unicum, Carl-Thiersch-Straße 9, 91052 Erlangen

Erschienen waren 18 Mitglieder von insgesamt 1181.

TOP 1 - Eröffnung der Versammlung:

Der Vorsitzende, Herr Michael Kohlert, eröffnete um 17:10 Uhr die Versammlung. Er stellte fest, dass dazu satzungsgemäß eingeladen war und die Versammlung beschlussfähig ist.

TOP 2 - Wahl eines Schriftführers:

Herr Wilhelm Kleiß erklärte sich zur Protokollführung bereit und wurde einstimmig von der Versammlung beauftragt.

TOP 3 - Beschluß über die Tagesordnung:

Die Tagesordnung war allen Anwesenden aus der Einladung bekannt. Es wurden keine Änderungswünsche vorgetragen und der vorliegenden Satzung per Akklamation zugestimmt.

TOP 4 - Berichte:

Michael Kohlert kommt zu sprechen auf

  • die jeweils zweimonatlichen Sitzungen des Vorstandes mit Beratungen der laufenden Geschäfte;
  • gelegentliche Berichte über die Arbeit, Veranstaltungen des Vereins seitens der Medien;
  • die leider rückläufige Mitgliederbewegung (etwa 120 Neueintritten stehen etwa 250 Austritte gegenüber), die sicher auch auf eine fehlende konsequente Öffentlichkeitsarbeit zurückzuführen ist;
  • die Schautafeln, die inzwischen am Schulungsraum Helmstraße angebracht sind, von Herrn Thamm auf dem Laufenden gehalten werden und über die Arbeit, über Schulungen etc. informieren;
  • eine Vorstands-Klausurtagung in Teuschnitz mit Beratung und Beschlüssen zur weiteren Arbeit;
  • die Weiterentwicklung der Technik im Schulungszentrum, das seinerseits dem Verein zwar nicht expressiv verbis zugesagt wurde, die Nutzung jedoch stillschweigend geduldet wird;
  • den Newsletter, der vom Verein regelmäßig herausgegeben wird;
  • Veränderungen bei der Hotline (Sascha Engel muss aufhören, wird durch Frederik Knopf abgelöst).

Marius Kroll
berichtete kurz über die Arbeit der Hotline, ausführlicher zu den Schulungskursen, die in der letzten Zeit etwa 100 Personen angelockt haben. Der umgestaltete Raum Helmstraße verfügt nun über einen Server, auf dem die Programme abgelegt sind. Es wird notwendig sein, für die Zukunft Konzepte zu entwickeln, Einzelveranstaltungen gebündelt anzukündigen und durchzuführen, dazu Handouts für die Teilnehmer bereit zu halten. Die Bündel wären gemeinsam zu buchen, evtl. mit Nachlass). Werbung soll auch an Nichtmitglieder gehen (Flyer, Abrisszettel etc.). Es empfiehlt sich ein Aufspringen auf den LINUX-Trend. Zur Frage der Homepage: Der Verein vermittelt in Einstiegskursen Basiswissen, so dass individuell praktisch mit jedem Editor gearbeitet werden kann. Aufbauend kann tiefer gegangen werden. Für LINUX sind weitere Aufbaukurse erforderlich. Schulung ist notwendig. F3N wird häufig angegangen und rät zur Weiterführung der Kurse (Bündel anbieten, Handouts sind z.T. vorhanden, z.B. Knoppix).

Dieter Thamm
berichtet kurz über das laufende Projekt, das seitens der EU über das Arbeitsministerium gefördert wird, allerdings im September ausläuft. Es geht dabei um Barrierefreiheit im Internet (Besprechungen mit Betroffenen und mit den Entwicklungspartnern).
Er ist auch beschäftigt mit der Herausgabe der Newsletter, mit der Aktualisierung der Aushänge, mit der Gestaltung von Flyern und Organisation der Schulungen.

Einzelfragen, z.T. angeregt durch die Anwesenden:

  • Ein neues EU-Projekt ist angekündigt. Der Verein bemüht sich um Teilhabe.
  • Spenden werden nicht systematisch, nur sporadisch eingeworben - die Beträge halten sich von daher auch sehr in Grenzen.
  • Die Mitgliederwerbung wird natürlich durch die Vielzahl an Angeboten erschwert. Auch die Werbung über Jugendgruppen ist schwer, weil die Jugendlichen sehr eingespannt sind, desgleichen natürlich die ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Herr Kleiß gibt zusammen mit Marius Kroll
den Bericht über die Rechnungsführung in Wort und Bildprojektion. Herr Kleiß hat die Buchungsarbeiten übernommen, die früher über einen Steuerberater liefen.

Der Verein hat 2003 den nicht unbedeutenden Betrag von gegen 10.000 Euro zurücklegen können, weil ein ABM-Zuschuss aus früheren Zeiten überwiesen wurde. Insofern hat sich die Situation zu Positiven geändert. Der Verein ging mit einem Guthaben von 31.830,96 Euro in das Kalenderjahr 2004. Nachdem aber die Bezuschussung durch die Arbeitsverwaltung und EU im September 2004 zu Ende geht, Herr Thamm aber weiter beschäftigt sein wird, wird selbst bei größter Sparsamkeit der vorhandene Fundus herangezogen werden müssen. Die Beteiligung an einem weiteren Projekt würde die Situation nur geringfügig entspannen, weil die Bezuschussung künftig allenfalls 50% betragen würde.

Die Kassenprüfer hatten sich zwar bei Herrn Kleiß eingestellt und den "Bericht zur Rechnungslegung 2003" ausgehändigt erhalten, sind jedoch zur Mitgliederversammlung nicht erschienen. Die Versammlung nimmt die Versicherung von Herrn Kleiß, dass der Vorstand während des abgelaufenen Jahres sparsam und satzungsgemäß gewirtschaftet habe - den Mitgliedern wird der "Bericht über die Rechnungslegung 2003" zur Einsichtnahme gegeben - und dass keine Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind als Prüfungsbericht.

Herr Kleiß schlägt vor, den Vorstand zu entlasten:

TOP 5 - Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2003:

Die Mitglieder erteilen dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2003 durch Handzeichen ohne Gegenstimmen und Enthaltungen Entlastung.
Der Vorsitzende bedankt sich für das Vertrauen.

TOP 6 - Thema: SPAM:

Herr Kohlert informiert ausführlich zum Thema SPAM (was ist SPAM, was kann man dagegen tun?). Die Mitglieder sind aufmerksam bei der Sache und es entwickelt sich immer wieder ein Gespräch über Detailfragen. Herr Scherzer berichtet kurz über den SPAM-Filter von F3N. Zur weiteren Information wird auf die FEN-Seiten im Netz verwiesen. Allgemein wird geraten, den "gesunden Menschenverstand" nicht abzuschalten beim Umgang etwa mit Mails.

TOP 7 - Anträge:

Dem Vorstand lagen keine Anträge vor.

TOP 8 - Sonstiges:

Satzung
Herr Kohlert trägt eine Bitte des Amtsgerichtes zur Satzung vor: Die Kassenführung solle nicht expressiv verbis in der Satzung an ein Vorstandsmitglied gebunden werden. Man könne diese Regelung in einer Geschäftsordnung verbindlich treffen.
Ergebnis der Abstimmung:
15 Mitglieder stimmen für den Antrag, den Einschub (§7 der Satzung) (wonach einer der Vorstände auch die Kasse führen soll) aus der Satzung zu nehmen.
3 Mitglieder enthalten sich der Stimme.
Gegenstimmen gibt es keine.

Weitere Informationen:

  • Herr Kohlert weist darauf hin, dass die vor 2 Jahren beschlossene geringfügige Beitragserhöhung, die bislang ausgesetzt war, wegen der Leistungen des FEN nun vermutlich doch realisiert werden müsse.
  • Die Mitglieder werden aufgerufen, sich an der Umgestaltung des FEN-Portals zu beteiligen.
  • Angeregt wird die Gestaltung einer virtuellen Litfasssäule, die der Mitgliederwerbung dienen könnte.
  • Herr Kohlert appelliert, sich an der Veranstaltung "RÄDLI" am 1. Mai zu beteiligen.
  • Herr Blank (Seniorenbüro Erlangen) informiert über das Projekt "ZUG" - Öffentlichkeits-Vernetzung Erlanger Initiativen und Vereine (http://www.zug.myfen.de/)
  • Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums soll eine Chronik / Festschrift erstellt werden. Alle Mitglieder und Freunde des FEN werden aufgefordert Erlebnisse, Anekdoten, Bilder u.v.m. Dazu beizutragen und an den Vorstand zu schicken.
  • Am 27. November 2004 wird der Förderverein seinen 10. Geburtstag im media.ART.zentrum in Erlangen feiern.

Die Versammlung wird seitens des Vorsitzenden um 19.30 Uhr mit Dank für das Erscheinen und die Mitarbeit geschlossen.

 

Erlangen, den 10. Mai 2004

Wilhelm Kleiß Michael Kohlert

Protokollührer Versammlungsleiter