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FEN: Free-Net Erlangen-Nürnberg-Fürth e.V.

FEN: Free-Net Erlangen-Nürnberg-Fürth e.V.

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Zweiter Statusbericht zum Projekt:

"Senioren Netz Erlangen" (SNE),
Aufbau einer netzgestützten Informations- und Dienstleistungslandschaft für Senioren"

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie
Projektträger: DLR

  • Projektorganisation und Partner:
    • SBE, SENIORENBÜRO ERLANGEN (Initiator und Koordinator)
    • FEN, FreeNet Erlangen-Nürnberg-Fürth e.V.
    • VHS, Stadt Erlangen / Volkshochschule Erlangen
    • KHT, Arbeitsgemeinschaft Know-How-Transfer e.V.
    • FAU, Universität Erlangen: FIM-Psychologie, Institut I, Lehrstuhl III, Entwicklungspsychologie, Schwerpunkt Gerontopsychologie
  • Das Projekt umfaßt zwei Hauptkomplexe:
    1. Die Vermittlung von Medienkompetenz an Senioren und
    2. die Umsetzung und Weiterentwicklung des regionalen Seniorenratgebers zu einem umfassenden Informationspaket für Senioren mit einfachem Zugriff und Anbindung überregionaler relevanter Angebote.
  • Die Vermittlung von Medienkompetenz Öffentlichkeitsarbeit

    Um Interessenten zu gewinnen, wurde das Projekt
    • anläßlich der Preisverleihung,
    • bei Vorträgen,
    • bei der Eröffnung des InterNet-Cafés und
    • anläßlich der Aktion "Senior Info-Mobil in Erlangen"
    • bei interessierten Institutionen in der Öffentlichkeit und in den Medien, vorgestellt.

Schulung und Betreuung

Aktuell sind Adressen von etwa 200 Mitarbeitern und Interessenten in einer Datenbank gesammelt. Darunter sind auch Interessenten aus der Region und aus der Stadt Nürnberg. Die jeweiligen Interessen sind in der Datenbank gekennzeichnet.

Im Anschluß an eine Tutorenausbildung durch Mitarbeiter des FEN, haben Senioren die Schulungen selbst übernommen.. Derzeit halten 7 Tutoren Kurse, weitere haben sich bereit erklärt, Kurse zu halten.

Größere Kurse finden in den Räumen der VHS oder des FEN statt, kleinere in unserem InterNet-Café.

Die Kurse werden derzeit in 2-Monatszyklen geplant, bekannt gemacht und durchgeführt.

Kursthemen:

  • PC-Einführung
  • Tips und Tricks zum PC-Kauf
  • InterNet-Einführung
  • E-Mail
  • Regionale Informationen und Bestellungen im Internet
  • Arbeit mit Suchmaschinen, Suchstrategien
  • Elektronische Bildbearbeitung
  • Homebanking
  • Erstellen und bearbeiten einer Homapage
  • Chats und News
  • Audio und Video im InterNet (bisher einmalig)

Jeder Teilnehmer hat normalerweise einen PC zur Verfügung. Bei den Kursen mit einer größeren Anzahl von Teilnehmern ist außer dem Tutor ein Assistent anwesend, der zusätzlich zum Tutor Hilfestellung anbietet. Außerdem werden Aufbau-Kurse der VHS organisiert und in unser Angebot aufgenommen.

Das InterNet-Café

Am 30.10.1998 haben wir neue größere und schönere Räume bezogen und konnten damit auch unsere Ausstattung erweitern. Aus ursprünglich 3 PC sind aktuell 6 PC (davon 1Router) geworden. Damit haben sich die Möglichkeiten für die Durchführung von Kursen in den eigenen Räumen deutlich verbessert.

Beratungstätigkeit

Mit dem Bekanntheitsgrad des Projektes nimmt die Beratungstätigkeit ständig zu.

Vor dem Kauf eines PC und bei Problemen mit der Soft- oder der Hardware können sich die Senioren bei uns beraten lassen. Wir bieten die Gelegenheit in unseren Räumen zu üben und dabei die Hilfe der Berater in Anpruch nehmen.

Kooperation

2 Mitarbeiter des Projektes sind seit längerer Zeit an einer Arbeitsgemeinschaft des Albert Schweizer Gymnasiums (ASG) "Datenfernübertragung und INTERNET" beteiligt. Ein Thema dieses Leistungskurses nennt sich: "Datenbank Europa".

Daraus ist nun im Rahmen eines Wettbewerbs "Offene Schule 2001" eine Zusammenarbeit mit Lehren und Schülern des (ASG) in Erlangen. in einem gemeinsamen, intergenerativen Seminar zum Thema "InterNet" unter dem Titel:

Gemeinsam lebenslang lernen

zustande gekommen. Außerdem hat ein Schüler die Programmierung der gemeinsamen Internetanbindung der PC (durch einen "Router") in unsreren Räumen übernommen. Andere Schüler haben im mobilen InterNet-Café beim Senior Info-Mobil mitgewirkt.

 

Das Senior Info-Mobil vom 14.10. bis 18.10.1998 in Erlangen

Auf Initiative der Projektleitung hat das Senior Info-Mobil während der Seniorenwochen und während des Erlanger Herbstes (einem verkaufsoffenen Wochenende) vom 14. bis 18.10.1998 in Erlangen Station gemacht

Zusammen mit den externen Veranstaltern ISAB, empirica und ZAWiW ist es gelungen, ein attraktives Programm zusammenzustellen, das viele Interessenten angelockt hat. Neben dem Info-Mobil gab es das Zelt zum Thema "intelligentes Wohnen" und das mobile InterNet-Café in den nahegelegenen Räumen von "Siemens informiert".

Die vorhandenen Plätze waren im allgemeinen gut genutzt, gelegentlich gab es auch Engpässe.

Das Projekt hat von der Veranstaltung in mehrfacher Hinsicht profitiert:

Eine große Anzahl von Interessenten hat sich gemeldet. Wir haben deshalb das Kursangebot und die Beratungstätigkeit wesentlich verstärkt. Es haben sich aber auch weitere kompetente Senioren zur Mitarbeit im Projekt bereit erklärt. Darüber hinaus hat die enge Zusammenarbeit im Vorfeld und bei der Aktion selbst zum besseren gegenseitigen Kennenlernen beigetragen und vielfach die Bereitachaft zur Übernahme von Aufgaben im Projekt geweckt.

Der Aufwand vor, während und nach der Aktion hat aber auch den Zeitplan für die übrigen Aktivitäten gestreckt. So ist es bisher nicht gelungen die geplanten Neigungsgruppen zu starten.

Die vorgesehene Integration von SNE-Demonstrations-Systemen im geplanten Senioren-Technik-Zentrum ( jetzt als Senioren-Kompetenz-Zentrum bezeichnet) für neue Technologien, befindet sich noch immer im Zustand der Vorbereitung. Die Mitwirkung des SNE ist fest eingeplant. Das "Institut für Altersforschung und Gerontechnologie e.V. i.G." ist als Förderverein auf Initiative des städtischen Amts für Wirtschaftsförderung in Nürnberg und der Universität Bamberg aus der Taufe gehoben worden. Die Stadtverwaltung Erlangen bemüht sich, unterstützt durch Mitglieder des Projektes SNE, die Entscheidung für Erlangen als Standort für das STZ positiv zu beeinflußen. Je nach Entscheidung müssen dann die Aktivitäten des Projektes entsprechend angepaßt werden.

Weiterhin ist auch das Thema Multimedienkompetenz für hochbetagte Senioren im Zusammenhang mit einer kooperation mit Behinderten noch in der Vorbereitung.

Die Umsetzung des Seniorenratgebers in das INTERNET und Ausbau zu einer Informations- und Dienstleistungslandschaft.

Der örtliche Seniorenratgeber der vom Seniorenbüro Erlangen erstellt und anfang des Jahres in gedruckter Form verteilt worden ist, liegt nun auch aktualisiert in der InterNet-Fassung vor. Er ist über die Homepage des Projekts:

www.fen-net.de/sne/ zugänglich, aber auch über eine eigene Adresse: www.fen-net.de/ratgeber/.

Die Umsetzung des Ratgebers in das INTERNET bringt:

> Aktualität:
Änderungen von Anschriften oder Angeboten können sofort integriert werden und nicht erst nach einer Neuauflage.
> Umfassende Information:
Die Im Ratgeber gesammelten Adressen werden nach und nach durch "Links" unmittelbar mit den Originalangeboten verknüpft, sofern solche bereits im Netz vorhanden sind. Einrichtungen, die für Senioren von Interesse sind, aber noch keine Homepage besitzen, werden ermuntert diese zu erstellen, ggf. (insbesondere bei kleineren sozialen Einrichtungen) bietet das Projekt seine Hilfe an.
> Transparenz:
Durch die Verknüpfung erhöht sich die Übersichtlichkeit. Auch Angebote, die wenig bekannt sind, werden allgemein verfügbar.
> Effizienz:
Die bessere Übersichtlichkeit erlaubt eine bessere Differenzierung
> Motivation
Die Attraktivität des Angebots soll dazu beitragen das Interesse der Senioren an modernen Informations- und Kommunikationstechniken zu beleben und zu verstärken.

Kurzfristig ist der Ratgeber nur für die wenigen Senioren zugänglich, die sich im Internet auskennen. Er steht aber allen Beratern im Seniorenbüro, in den sozialen Einrichtungen und bei der Stadt Erlangen zur Verfügung und erleichtert, unterstützt, bereichert, und rationalisiert deren Beratungsaufgaben.

Wir sehen auch eine Aufgabe darin, den beratenden Institutionen Hilfe zur Nutzung der neuen Möglichkeiten anzubieten.

Die Zukunft:

Die geplanten Aufgaben können wegen ihres Umfangs in dem auf ein Jahr begrenzten Projekt nicht abgeschlossen werden.

In der Postprojektphase sollen die Bemühungen zur Vermittlung von Medienkompetenz an Senioren intensiviert fortgesetzt werden.

Der Seniorenratgeber soll weiter zu einer Dienstleistungslandschaft für Senioren ausgebaut werden. Hier ist der Ehrgeiz der Projektteilnehmer nicht nur die vollständige Erfassung der schon existenten Dienste, sondern vor allem auch die Anregung und Organisation neuer Dienste, die das Leben der Senioren und insbesondere das der hochbetagten und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkten Senioren, weiter erleichtern und ihre Lebensqualität verbessern helfen.

Daneben bleibt die Aufgabe, den Seniorenratgeber laufend zu aktualisieren und attraktiver zu gestalten (auch im Sinne von "Infotainment" [unterhaltende Information]).

Die Homepage des Projektes soll durch die Arbeit der Neigungsgruppen, die sich Internetkompetenz zu allen für Senioren relevanten Themen erarbeiten, über die Qualität der Links ständig verbessert werden.

Es ist ferner geplant, Kontakte zu anderen entsprechend aktiven Seniorengruppen zu knüpfen und zu pflegen.