"Ich möchte, daß Fidel lange lebt,
   viel länger als der Papst..."

Interview mit 'Pepin' aus Santiago de Cuba

Pepin lebt in Santiago de Cuba und arbeitet an der Universität von Oriente als Germanist. Santiago ist die zweitgrößte Stadt des Landes (500.000 Einwohner) und befindet sich im Südosten Cubas. Pepin lernte deutsch in Cuba und war bereits dreimal in der Ex-DDR, setzte nach der Wende sein Deutschstudium am Goethe-Institut in Berlin fort und hält sich momentan in Erlangen in Vorbereitung seiner Doktorarbeit auf. Dort trafen wir ihn zufällig und befragten ihn eher spontan. Das Interview wurde auf deutsch geführt. Pepin ist nicht in der kommunistischen Partei Cubas (PCC) organisiert.

WL: Lernen in Cuba viele Leute deutsch und warum?

PEPIN: Im Prinzip lernt man viel deutsch; zu Zeiten der DDR wurden viele Jugendliche dorthin geschickt, um zu arbeiten und dann in Cuba ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Auch lernen viele deutsch, um etwa in einem Joint-Venture-Unternehmen, die jetzt eine Mode in Cuba sind, zu arbeiten. Viele Wissenschaftler benötigen die deutsche Sprache für ihre zukünftige Laufbahn.

WL: Der Papst war ja kürzlich zu Besuch in Cuba. Wie siehst du diese Visite z.B. im Hinblick auf die Wirtschaftsblockade gegen Cuba. War der Besuch vielleicht nützlich, um die Blockade aufzuweichen?

PEPIN: Im Prinzip begrüßten wir den Papstbesuch. Es gibt in Cuba viele Katholiken, für sie war es eine großes Ereignis. Er hat gegen die seit mehr als 33 Jahren bestehende Blockade gesprochen, und es folgten drei konkrete Maßnahmen von Seiten der USA: Flüge zwischen Cuba und den USA wurden wieder verstärkt möglich, Cubaner, die in den USA leben, können wieder Geld an ihre Familien in Cuba schicken; und drittens können wir leichter medizinische und andere dringend benötigte Geräte einkaufen. Natürlich sind wir froh, daß solche Sachen ermöglicht werden. Aber besser wäre es, wenn die USA die unmenschliche Blockade insgesamt aufheben müßten und nicht nur kleine Maßnahmen treffen. Für das Volk von Cuba ist die Blockade ein Unding und vollkommen unannehmbar. Wir sind total gegen die Blockade und haben uns immer dagegen gewehrt. Sie ist ein - auch völkerrechtliches - Unrecht und auch andere Länder der Welt sind gegen die Blockade - wie es sich gerade in der UNO wieder gezeigt hat. Die Blockade hat bisher Verluste von ca. 60 Milliarden Dollar verursacht. Cuba wird niemals Druckmittel und andere Modelle als die seiner Geschichte und Kultur akzeptieren. Das Problem ist, daß die USA uns nicht verzeihen, daß wir eine sozialistische Revolution vor ihrer Nase aufgebaut haben. Deswegen reagieren sie so aggressiv. Das ehrlichste wäre, die Blockade aufzuheben, denn sie nützt ihnen nichts. Die Revolution ist seit 30 Jahren da und wird immer da sein.

WL: Wie sind die gegenwärtigen Auswirkungen der Blockade?

PEPIN: Die Situation verschlimmerte sich nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Länder. 85% des Handels wurde mit der UdSSR und den anderen sozialistischen Ländern abgewickelt und der Rest mit allen anderen Ländern der Welt. Ab 1990 ist dann quasi von heute auf morgen alles zusammengebrochen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Von 13 Mio. t an Erdölimporten blieben nur 5 Mio. t übrig - natürlich war das eine Katastrophe. Auch Lebensmittel waren sehr knapp. Aber mittlerweile hat sich die Situation verbessert - auch ohne Hilfe der Ex-UdSSR. Die USA behauptete immer, wir sind der Satellit der UdSSR. Jetzt ist der Satellit alleine und hat die heikle Situation bewältigt. Zwar noch nicht so, wie wir es möchten, aber sie ist besser geworden.

WL: Welche Länder sind derzeit Cubas Haupthandelspartner? Das Gesundheitssystem ist ja nach wie vor vorbildlich - nicht nur - für Lateinamerika. Woher kommen etwa die dafür nötige Güter?

PEPIN: Wir kaufen alle Produkte auf dem freien Markt. Mit Rußland und dem Iran gibt es Erdölverträge, Cuba verfügt nur über geringe Reserven. Wir kaufen auf dem internationalem Markt, soweit es unsere Finanzen erlauben. Nach wie vor bekommt bei uns z. B. ein Kind bis zum 7. Lebensjahr täglich einen Liter Milch für 0,25 Pesos. Durchschnittlich verdient ein Arbeiter 178 Pesos. Alle Grundnahrungsmittel, die bei uns noch über Lebensmittelkarte laufen, werden subventioniert und monatlich garantiert der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Leider mußten wir Fabriken schließen, weil wir keine Rohstoffe hatten, viele Arbeiter sind arbeitslos, erhalten aber 60% ihres Lohnes weiterhin ausbezahlt. Mangel haben wir an vielem immer noch. Es geht uns aber nun viel, viel besser wie früher.

WL: Zurück zum Papst-Besuch - Katholizismus als reaktionäre Religion: Siehst du durch eine Aufwertung desselben eine Gefahr für das cubanische System?

PEPIN: Die Kirche in Cuba hat immer eine andere Rolle gespielt als in anderen Ländern Lateinamerikas, wo sie tendenziell an der Seite der Armen war. In Cuba stand die Kirche an der Seite der Reichen. Als die Revolution hier sich entwickelte, gab es viele Differenzen.. Aber momentan ist die Situation entspannter geworden, und die meisten Katholiken in Cuba sind auch mit der Revolution einverstanden. Die Katholiken dürfen nun sogar in die Kommunistische Partei eintreten. Ich bin kein Gläubiger, aber wie ich die Situation sehe, gibt es hier keinen reinen Katholizismus, es gibt eine Mischung von Religionen aus Baptisten, Evangelischen, Katholiken und Vodoo-Leuten. Ich glaube nicht, daß der Katholizismus eine wirkliche Gefahr für die cubanische Revolution darstellt.

WL: Die katholische Kirche ist z.B. gegen Abtreibung und Scheidung, was in Cuba selbstverständlich erlaubt ist. Gibt es diesbezüglich Probleme, wird oder könnte sich da was ändern?

PEPIN: In Cuba wird sich auf diesem Gebiet nichts ändern. Es ist für uns selbstverständlich und ganz normal, sich für Abtreibung oder Ehescheidung entscheiden zu können. Abtreibung ist in Cuba kostenlos.

WL: Als der Papst Cuba besuchte, wurden in Havanna überall gigantische Papst-Bilder aufgehängt und Bilder von Ernesto Che Guevara vorübergehend abgehängt. Wie beurteilst du den Personenkult und die Heldenverehrung speziell von Che Guevara?

PEPIN: Als der Papst zu uns kam, rief Fidel über die Medien dazu auf, daß auch die Nicht-Gläubigen am Papst-Besuch teilzunehmen. Ich bin selbst hingegangen und sah den Papst aus drei Metern Entfernung, es war schon beeindruckend. Aber wenn Fidel in Santiago spricht, kommen wesentlich mehr Menschen zusammen. Zu Che Guevara: Er ist für uns ein lebendiges Vorbild, ein wunderbarer Mensch. In den Schulen ist nach wie vor das Motto aktuell: wenn wir älter werden, "seremos como el Che", möchten wir wie Che sein.- Er ist ein wirkliches Vorbild nicht nur für Cuba, sondern für die ganze Welt. Die großen Bilder und Skulpturen sind zu sehen, weil das Volk es so möchte. Es ist nicht von oben aufgesetzt. Dies ist aus auch unserer Kultur her zu verstehen.

WL: Themenwechsel: Ist in Cuba die Parole "Bildung für alle" noch aktuell? Wenn ja, wie sieht das aus?

PEPIN: Auch in der besonderen Situation, in der wir uns gerade befinden, gehen in Cuba alle Kinder zur Schule. Es gibt kaum einen Lehrer ohne Arbeitsplatz. Den Kindern werden die bei uns üblichen Schuluniformen, Bücher, Lebensmittel, medizinische Betreuung usw. auf Staatskosten zur Verfügung gestellt. Alle Leute haben das prinzipielle Anrecht auf ein Studium, die mit guten Schulabschlüssen können sich ihr Studium eher aussuchen. Bei vielen Fachrichtungen ist nach Ende des Studiums ein Arbeitsplatz garantiert; z. B. als Lehrer, Zahnarzt, Arzt, Jurist, Soziologe, Historiker. Leider funktioniert das momentan nicht bei technischen Fachrichtungen; es gibt keine großen Fabriken, es fehlen die Rohstoffe. Darum bemüht sich derzeit die Jugendorganisation UJE - dies war ein großes Thema auf dem letzten Kongreß der kommunistischen Jugend.

WL: Was passiert dann mit den fertigen Ingenieuren? PEPIN: Wenn sie einen Arbeitsplatz bekommen, arbeiten sie als Facharbeiter in der Produktion. WL: Das heißt, es gibt keine Planung vorweg, wie viele AkademikerInnen wo benötigt werden?

PEPIN: Doch, aber es gibt eine Kluft zwischen Realität und Zielvorstellung. Das ganze ist ja auch nicht so einfach zu planen.

WL: Kannst du kurz den Ablauf eines Arbeitstages in der Fabrik beschreiben?

PEPIN: Es wird in 8-Stunden-Schichten gearbeitet (Montag bis Freitag oder bis Samstag), die erste Schicht arbeitet von 7 bis 15 Uhr, in der Mittagspause wird besonders billig in der Fabrik gegessen. In anderen Fabriken oder in Kliniken wird z.B. zwei Tage in 12-Stundenschicht gearbeitet und dafür sind die nächsten zwei bis drei Tage frei.

WL: Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten gab es Einbrüche in der Produktion auf Cuba. Ist es bei euch ähnlich gelaufen wie z. B. bei der Abwicklung der DDR als besonders Frauen entlassen wurden und nun in den neuen östlichen Bundesländern die Frauenarbeitslosigkeit besonders hoch ist?

PEPIN: Nein. In Cuba wurde den Arbeitern und Arbeiterinnen nicht gekündigt. Sie werden mit 60% des Lohnes nach Hause geschickt und im Bedarfsfall wieder gerufen. Vor der Wende hatten wir im Prinzip keine Arbeitslosigkeit. Ein Fehler der Revolution war es, weit über den Bedarf hinaus Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Nun mußte rationalisiert werden. Betroffene bekommen die Möglichkeit, sich auf dem Land mit Staatsförderung eine Existenz aufzubauen, dort notwendige Nahrungsmittel und Exportprodukte anzubauen. Im Bereich der Produktion von Tabak, Zucker und Südfrüchten haben sich bereits viele niedergelassen. Eigentlich möchten die Leute in Cuba nicht auf dem Land leben. Im Zuge der Revolution sind viele Menschen in die Stadt gezogen, wurden dort zu Ingenieuren, Ärzten usw. ausgebildet und wollen natürlich nicht gerne zurückkehren.

WL: Werden eigentlich viele Nahrungsmittel importiert?

PEPIN: Im Moment wird wenig importiert. Wir haben jetzt auch zusätzlich zu den subventionierten Lebensmitteln auf Rationierungskarte einen freien Bauernmarkt, wo Produkte nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage verkauft werden. Die Preise sind dort noch sehr hoch. Aber man merkt, daß es auf Cuba durchaus Lebensmittel gibt. Im Vergleich zu noch vor drei bis vier Jahren hat sich die Lebensmittelsituation verbessert.

WL: Können sich ArbeiterInnen oder Angestellte aus der Stadt die Lebensmittel auf dem freien Markt denn überhaupt leisten?

PEPIN: Um täglich Fleisch zu essen, ist es zu teuer; aber einmal die Woche ist durchaus möglich. Außerdem bekommt man über die staatliche Rationierungsmarken auch Fleisch, Fisch und Ei. Momentan existieren diese beiden Märkte nebeneinander.

WL: Auf Cuba floriert der Tourismus...

PEPIN: Letztes Jahr besuchten ca. 1,2 Mio. Touristen Cuba, hauptsächlich aus westlichen Ländern und wenige aus Südamerika. Die meisten kommen aus Frankreich, Kanada, Deutschland, Italien, Spanien und wenige aus den USA. Das bringt Devisen, ohne Devisen läßt sich die Revolution nicht retten. Leider läßt sich in diesem Zusammenhang offenbar nicht vermeiden, daß die Prostitution zunimmt. Man bemüht sich um Aufklärungsarbeit und anderweitige "Verdienstmöglichkeiten", aber das Problem ist nicht so leicht zu beheben.

WL: Es gibt inzwischen auch halbprivatisierte Tourismuseinrichtungen, in denen die Touristen mit Devisen (Dollars) bezahlen müssen. Hat sich das bewährt, oder führt das eher zu Spannungen, wenn einige Leute Dollars verdienen und sich dadurch vieles leisten können und andere nicht?

PEPIN: Private Einrichtungen wie etwa privatisierte Restaurants sind neu in Cuba. Die Besitzer zahlen Steuern, aber dadurch, daß sie Dollars haben, leben sie natürlich besser als andere Schichten der Bevölkerung. Trotzdem finde ich es gut, daß solche Möglichkeiten geschaffen wurden. Sie sind ja nicht nur für Touristen vorgesehen sondern auch für Cubaner. Diese zahlen in Pesos. Für einen Touristen kostet beispielsweise ein Essen sechs bis sieben Dollars. Einheimische zahlen ca. 25 - 30 Pesos. Der Wechselkurs zwischen Dollars und Pesos beträgt derzeit 1:19.

WL: Ist die Bevölkerung denn eigentlich einverstanden mit dem Ausbau des Tourismus?

PEPIN: Die Leute sind davon überzeugt, daß er förderlich für das Land ist und z.B. ihre medizinische Versorgung absichert. Ausländer sind allgemein gerne gesehen auf Cuba.

WL: Was hälst du von den Solidaritätsbrigaden?

PEPIN: Daß die zu uns kommen, arbeiten und auch Projekte finanzieren, begrüßen wir sehr. Dadurch entstehen gute Freundschaften, eine Solidarität zwischen Menschen ist zu spüren. Ich hatte selbst die Gelegenheit, nicht nur Deutsche, sondern auch viele Leute aus Lateinamerika kennenzulernen, für die Cuba als Vorbild gilt und die der Revolution sehr positiv gegenüberstehen. Es ist gut, daß sie nach Cuba kommen und über die vergleichsweise schlechte Situation in ihren Heimatländern berichten. In Cuba verschwindet niemand, es wird niemand gefoltert und den Politikvorstellungen der USA wird sich nicht unterworfen.

WL: Zwei Fragen zu Themen, die hier in der BRD kontrovers diskutiert werden: Zum einen der angeblich repressive Umgang mit Homosexuellen in Cuba ...

PEPIN: Homosexuelle dürfen in allen Berufen arbeiten. Sie werden gesetzlich nicht diskriminiert, diskriminiert werden sie durch die Bevölkerung, aber nicht durch den Staat. Der Machismo ist weit verbreitet und Homosexuelle werden nicht gerne gesehen. Das ist ein Problem unserer Erziehung, hat vielleicht mit dem Katholizismus zu tun ... Das ändert sich nicht von heute auf morgen, das braucht viele Jahre.

WL: Und wie wird mit dem Thema Aids umgegangen?

PEPIN: Wir haben zum Glück nicht so eine hohe Rate wie andere Länder. In Cuba gibt es ein Programm für Aids-Kranke. Diese werden aber nicht gezwungen, in die für sie geschaffenen Einrichtungen, Kliniken zu gehen. Es wird ihnen angeboten und vorgeschlagen; und die meisten stimmen zu, denn dort haben sie eine medizinische Betreuung. Am Wochenende kommen sie nach Hause, auch die Angehörigen wurden über den Umgang mit Aids aufgeklärt. Wir haben keine Zwangstests und Zwangseinweisungen. Freiwillige Tests werden überall durchgeführt.

WL: In welchem Ausmaß werden zum zweiten Schwarze und Farbige in Cuba diskriminiert? Die politisch-wirtschaftliche Führungsschicht z.B. besteht ja fast ausschließlich aus weißen Hispanos.

PEPIN: Vor der Revolution wurden Schwarze massiv diskriminiert, auch Schwarze mit Geld. Durch die Revolution hat sich die Mentalität der Cubaner geändert. Ganz ehrlich: Meine Mutter hätte geschimpft, wenn ich eine Schwarze geheiratet hätte. Wenn meine Tochter morgen sagt, sie hat einen Freund der Schwarzer ist, ist mir das total egal. Wir leben alle als Cubaner, der 1. Sekretär der kommunistischen Partei in Santiago de Cuba, Mitglied im Politbüro, ist beispielsweise ein Schwarzer. Diese Kategorien wie Schwarz, Hispano, Indianer und sogar Asiatisch haben sich in Cuba größtenteils gemischt.

WL: Fidel Castro ist alt, wird's wohl nicht mehr allzu lange machen. Wie steht´s um die Nachfolge?

PEPIN: Im Prinzip möchte ich, daß er möglichst lange lebt - viel länger als der Papst. Er genießt viel Sympathie in der Bevölkerung. Im Politbüro sind aber auch jüngere Leute wie der Wirtschaftsminister oder der Minister für Außenhandel, der sehr populär ist. Und es gibt noch viele andere - die Revolution heißt nicht Fidel Castro. Glaubst du, wenn das Volk nicht mit der Revolution einverstanden wäre, könnten wir so an unseren wirtschaftlichen und sonstigen Problemen arbeiten und sie immer wieder lösen? Nur mit der Vernunft des Volkes konnten wir die Revolution retten. Die Revolution ist nicht nur Fidel Castro - obwohl der Mann natürlich eine enorme politische Rolle spielt.

WL: Du hast keine Angst, daß nach dem Tod von Fidel Castro die Partei auseinander fällt?

PEPIN: Nein - die Zukunft ist gesichert, glaube ich.

WL: Hast du noch was zu sagen, was dir wichtig ist:

PEPIN: Ja, es gefällt mir gut in Deutschland, und ich bin meinen Kollegen sehr dankbar, die diese Reise ermöglicht haben. Denn meine Reise wurde von Freunden hier bezahlt - das ist Solidarität zwischen Menschen, die in der Welt existiert und existieren wird - das hoffe ich.