Das FEN Survival Kit: Vorwort


Zuerst möchte ich Sie, liebe Leserin, lieber Leser, beim Überlebenstraining im Datendschungel des Free-Net Erlangen-Nürnberg-Fürth, kurz FEN, herzlich willkommen heißen.

Dieses kleine Machwerk, das Sie hier vor sich haben, soll Ihnen die ersten Schritte in die elektronische Welt des FEN erleichtern und Ihnen bei der Anwendung der einzelnen Dienste dieses Systems helfen. Kurz, Sie halten einen Reiseführer in Ihren Händen, der Ihnen bei Ihrer Entdeckungsreise in die unendlichen Weiten des Cyberspace mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte.

Sie werden nach dieser Einführung in Teil A die Kapitel finden, die darauf abzielen Ihren theoretischen Wissensdurst zu befriedigen. In Kapitel 1 erfahren Sie in einem kurzen Überblick was das Internet eigentlich ist. In Kapitel 2 wird Ihnen dann die Grundidee, die hinter allen Free-Nets steht, erläutert. In Kapitel 3 ist der Aufbau des FEN beschrieben und wie Sie sich duch die verschiedenen Oberflächen bewegen. Kapitel 4 soll Ihnen einen kleinen Einblick in die Verhaltensregeln geben, die auf dem Netz gelten. Abschließend finden Sie in Kapitel 5 in einem Überblick die Ansprechpartner des FEN und wo im Zweifelsfall noch Hilfe zu finden ist.

Teil B ist dann zur praktischen Hilfestellung gedacht. Wenn Sie also gleich voll einsteigen möchten, dann starten Sie gleich hier mit Kapitel 1. Sie erfahren welche Zugänge es zum FEN gibt und was Sie an Hard- und auch an Software benötigen. Was Sie nun explizit an Einstellungen vornehmen müssen, um in's Netz zu kommen entnehmen Sie bitte dem Büchlein "Mit dem FEN ins Internet", das jede neue Nutzerin und jeder neue Nutzer des FEN erhält bzw. den Einwahlbeschreibungen des FEN Web, die sie im Bereich "Hilfe & Services" finden.

Teil C beschäftigt sich mit den einzelnen Diensten und Anwendungen, die im FEN angeboten werden. Dazu gehört, wie man im FEN einen elektronischen Brief verschickt, wie und an welchen Diskussion Sie teilnehmen können, aber auch wie ein kleiner Ratsch mit dem Nachbarn über den virtuellen Gartenzaun möglich ist und natürlich auch wie Sie im WWW nach Informationen suchen können.

Ganz am Ende des Survival Kits finden Sie dann in Teil D, dem Anhang, noch allerlei Nützliches und auch Witziges aus dem Internet und rund um das Internet.

Erlauben Sie mir noch einen oder zwei Sätze in eigener Sache. Dieses Survival Kit liegt hiermit zum ersten Mal auch in elektronischer Form vor. Als Begleitmaterial zu den Einführungskursen entstanden, ist die Nachfrage inzwischen auch ohne den Kursbesuch so groß, daß eine Publikation über's Web in meinen Augen geeigneter ist, die Informationen weiterzugeben, als stundenlang am Kopierer zu stehen und dann die fertigen Exemplare einzeln rauszugeben. Dieses Survival Kit ist für Anfänger geschrieben und eignet sich eigentlich nicht als Selbstlernmaterial, zumindest war dies nicht beabsichtigt. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es deshalb sicherlich viele und falls Ihnen da die eine oder andere Anregung einfällt, dann scheuen Sie sich nicht mir zu schreiben.

Was allerdings wohl immer der Fall sein wird, ist, daß die Entwicklung in Datennetzen rasend schnell voranschreitet und daß deshalb nur mit Mühe eine halbwegs annehmbare Aktualität zu schaffen ist. Ich möchte Sie deshalb um Nachsicht bitten, wenn die eine oder andere Information, die Sie hier lesen, nicht mehr ganz zutrifft und hoffe, daß Sie mit dem Rüstzeug, das Sie hier bekommen, Ihren eigenen Weg durch die Vielfalt dieses Mediums finden.

Und wie gesagt, wenn Sie ein wenig Zeit übrig haben, dann schreiben Sie mir doch. Am einfachsten bin ich über e-mail unter folgender Adresse zu erreichen:

fp999@fen.baynet.de

So, nun aber genug eingeführt. Ich wünsche Ihnen recht viel Spaß und vor allem viel Erfolg bei Ihren Streifzügen durch das FEN und die wunderbare und auch wundersame Welt der internationalen Datennetze.

Micha Matschke
Erlangen, im Oktober 1996

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Das FEN Survival Kit
© 1996-2000 by Micha Matschke