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Die personifizierte Traumfrau -
Schauspielerin und Autorin,
schön und außergewöhnlich.
Deutlich größere Bilder und eine ausgedehnte Galerie gibt
es weiter unten, speziell im [Kaleidoskop].
AD Bio
MEHR
Daten über Anny Dupereys Karriere und biografische
Informationen hinreichender Tiefe sowie Fotos findet man - nicht
verwunderlich - vorwiegend in französischsprachigem Kontext. So
bietet speziell Anny Dupereys unoffizielle Fanseite
(anny-duperey.chez-alice.fr) geballte Informationen und zahlreiche
Bilder. Dort finden sich auch aktuelle Informationen, Neuigkeiten
und ein Forum. Wirklich unbedingt
besuchenswert.
Sprachbarriere - Sie verstehen kein Französisch? Mir geht es nicht
anders - deshalb hier rechts der Link zur Zusammenstellung aus
verschiedensten französischen Quellen - speziell Interviews - und
weitere deutschsprachige Informationen. (Nicht zu vergessen an
dieser Stelle: Merci beaucoup, Laure, für deine sehr freundliche
Unterstützung!)
Im Folgenden lediglich ein kurzes Dossier.

Anny Duperey, Autogrammkartenfoto
Die deutliche Aussage der französische Fernsehzeitschrift Télé-7-Jours zur Fernsehinszenierung des Giraudoux Dramas La Guerre de Troie n'aura pas lieu (dt.: Der Trojanische Krieg findet nicht statt), 1981:
Die schauspielerischen Leistungen sind rundherum glanzvoll: Man hätte sich als Helena - das Sinnbild der Schönheit schlechthin - keine bessere vorstellen können als Anny Duperey.
Sogar das US-Playboy Magazin ist auf sie aufmerksam geworden und
kürte sie zu einem der »Sex Stars of 1977«. Vermutlich
wegen Ein Elefant irrt sich gewaltig, 1976 (das Original
von Die Frau in Rot; César Nominierung).
Und zumindest die französischen Leser schätzen sie so sehr als
Autorin, dass ihre Bücher zum Teil preisgekrönte Bestseller
geworden sind. Einige liegen sogar in Übersetzung vor und wurden
unter anderem in Englisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch,
Niederländisch und Chinesisch veröffentlicht.
Die speziell in Frankreich und den frankophonen Ländern sehr
bekannte bildschöne Schauspielerin ist im Kino, TV und Theater zu
sehen. Oft spielt sie in Fernseh-Miniserien und hat auch schon
wiederholt den 7 d'Or Fernsehpreis erhalten. In Kanada wurde sie
zur besten Schauspielerin des Jahres gewählt und viele weitere
Auszeichnungen nennt sie ihr Eigen.
Eigentlich ist sie aber gerne Theaterschauspielerin. Etwa ein
halbes Dutzend Mal ist sie bereits für den Molière nominiert
worden. Sie kommt ja auch vom Konservatorium und nicht aus der
Model-Szene, obwohl man das bei ihrem Aussehen wohl eher nicht
vermutet.
Dabei ist sie sympathischerweise ganz natürlich geblieben. Warum -
beantwortete sie schon 1977, als sich ein Weg nach Hollywood auftat
(Bobby Deerfield, 1977):
Ich werde zwar nie ein großer Star wie »mein Freund« Al Pacino werden - aber das möchte ich auch gar nicht. Starsein verändert den Charakter - ich könnte da von einigen Beispielen erzählen...
[Quelle: Ulla Reimer in Die erfolgreiche Frau mit den vielen
Eisen im Feuer, Cinema 2/1977 und Abendpost 12. November
1977]
Nebenbei - Anny Duperey entstammt einer künstlerischen Familie:
Der Großonkel war der Impressionist Claude Monet, der Vater, Lucien
Legras, ein bekannter Fotograf. [Quelle: Starkarte links.]
(Ein Schelm, der übles dabei denkt)

Anny Duperey, Autogrammkartenfoto
Der Standdienst auf der Messtechnik-Messe begann
langweilig zu werden, deswegen spielte ich ein bisschen mit dem
Rechner. Im Löschspeicher entdeckte ich alte Dateien,
offensichtlich auch einige vom Einfahren des Videoschnittsystems.
Eines der Bilder zeigte Anny Duperey in der Partyszene von Ein
Elefant irrt sich gewaltig, siehe [Anny Show]. Gerade wollte
ich es schließen, als jemand hinter mir fragte, wie viele Stunden
das Zeichnen des Portraits gedauert hätte.
»Sekundenbruchteile, mehr braucht ein Framegrabber nicht
dazu.« Nach einigen Sekunden Pause: »Moment, soll das
heißen, die Frau auf dem Bild, die gibt es in Wirklichkeit?«
Fassungslos holte der Informatiker seinen Kollegen, der sie
ebenfalls bewunderte. Als sie sich gerade verabschiedet hatten,
fragte eine Stimme im Rücken »Wir sind rein zufällige hier,
aber würde es Ihnen etwas ausmachen das Foto der Frau noch einmal
zu zeigen?«. Erstaunt dreht ich mich um, drei Messebesucher
nickten mir freundlich zu und betrachteten anschließend andächtig
die Aufnahme. Kaum waren sie nach ein paar Minuten dankend
aufgebrochen, kam ein leutseliger Verkaufsmanager, Typ
Kreuzfahrtkapitän - blauer, gestreifter Zweireiher, Goldknöpfe,
blitzende Jacketkronen, goldene Rolex, ... - vom Nachbarstand eines
Großunternehmens heran »Junger Mann, Sie werden doch nicht
behaupten wollen, diese Dame auf dem Bild arbeite in Ihrer Firma,
oder?!« Überrascht verneinte ich. Aber im Nachhinein
betrachtet hätte sich Eintrittsgeld mehr bezahlt gemacht als die
Messe selbst.
(Auch als Bildschirmschoner sorgt das Foto für einen Auflauf um
den Rechnermonitor. Selbst im Büro ;-)
Dreimal dürfen Sie raten an was man denkt, wenn man in der
Tiefgarage parkt nachdem man sie einmal in der Tanzszene von
Ein Elefant irrt sich gewaltig gesehen hat.
Der Titel von Ideal passt perfekt. Vorsichtig habe ich
mich auf einen Kontakt vorbereitet (so um das Jahr 15 A.D. ;-) und
mich durchgerungen ihrer Agentur zu schreiben: Die beiden obigen
Signaturen in der Flaggengrafik sind von der Autogrammkarte und
ihrem Antwortschreiben. Und mir Blitzmerker ist erst nach
den ganzen Jahren aufgefallen, dass sie, zumindest manchmal,
irgendwie verträumt, wenn nicht sogar melancholisch, wirkt und
beinahe hätte ich sie noch darauf angesprochen...
Farou (Jean Rochefort) zu Fanny (Anny Duperey) in Die
Andere:
Du siehst hübsch, aber auch traurig aus. Bist du denn traurig?
Aber dann bin ich über ihre Autobiografie gestolpert - meine
schlimmsten Ahnungen, die ich in einem vielleicht möglichen
Gespräch ganz vorsichtig hätte hinterfragen wollen (am liebsten
hätte ich sie natürlich zerstreut gesehen!), haben sich leider
bestätigt.
So ganz durch war ich damit aber doch noch nicht..., für Details
siehe [Anny Time]. Oder um es
mit Thomas Wolfe in Dunkel im Walde, fremd wie die Zeit zu
sagen:
[...] eine Frau, so schön, dass die Erinnerung an sie das Gedächtnis dessen, der sie sah, auf immer heimsuchen sollte [...].

Anny Duperey
Autogrammkartenfoto
Die folgenden Ausschnitte stammen aus der deutschen Taschenbuchausgabe ihrer außerordentlich bemerkenswerten und berühmten Autobiografie Der schwarze Schleier des Vergessens (Droemer-Knaur, 1994, ISBN 3-426-75053-8; original Le voile noir, Seuil, 1992). Es ist ihr Versuch den Schicksalsschlag aufzuarbeiten, der ihr ganzes Leben bestimmt: Mit acht Jahren verlor sie ihre Eltern durch einen - nun ja - Unfall. Sie sind im Badezimmer erstickt. Und Anny fand sie dann.
Es ist keine der üblichen Starautobiografien. Man erfährt nichts darüber welche In-Drinks mit welchen In-Leuten in welchen In-Bars z.B. im Spätsommer 1973 angesagt waren. Es ist eine sehr persönliche, offene, beinahe schon nüchterne Aufarbeitung. Ohne Selbstbeweihräucherung, ohne Larmoyanz, manchmal aber auch fast ohne Gnade für sich - und den Leser. Dennoch bleibt genügend Raum für pointierte Gedanken. Das Buch war nicht umsonst wochenlang an der Spitze der französischen Bestseller.
[...] Die Katze, die ich jetzt habe, kann sich mitten auf den Tisch setzen und ihre Nase in den Teller meiner Kinder stecken, ohne dass ich auch nur im mindesten darauf reagiere. Ich weiß, dass das überraschend sein mag. Die Erklärung dafür ist jedoch ganz einfach: Jahrelang habe ich mein Bett und meinen Teller mit Katzen geteilt, ohne irgendwelche negativen Auswirkungen.
[...] Von ihr [der Großmutter] habe ich das Bedürfnis nach körperlicher Nähe zu jenen Tieren geerbt, die ich gern habe. Und von ihr stammt wahrscheinlich auch meine Überzeugung, dass Tiere ein Anrecht darauf haben, gleichberechtigt am Familienleben teilzunehmen.
Sie waren zwanzig Jahre alt. Sie arbeiteten im selben Fotoladen. Sie mochten sich. Und mein Vater hatte seine hübsche Kollegin gebeten, nach Feierabend für Aktaufnahmen zu posieren, damit er noch Beleuchtungsstudien machen konnte...
Ich weiß nicht, welches künstlerische Resultat diese nächtlichen Sitzungen hatten, jedenfalls hatten sie ein anderes sehr greifbares Resultat: mich.
Das Ende oder die Fortsetzung von Der schwarze Schleier des Vergessens, so bezeichnet sie es selbst, ist Das Glück von einer Katze gefunden zu werden (Scherz, 2000, Fischer, 2008; original Les chats de hasard, Seuil, 1999). Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann: Ein noch persönlicheres Buch von einer Katzenliebhaberin nicht nur für andere Katzenliebhaber. Ebenfalls wochenlang an der Spitze der französischen Bestseller.

Anny Duperey, auch im TV genutztes Foto
[...] Menschen, die Katzen lieben, bewundern deren Unabhängigkeit, weil sie ihre eigene Freiheit gewährleistet. Sie ertragen keine Beschränkungen, weder bei sich noch bei anderen. Sie sind so stolz, dass sich jene, die sie lieben, jeden Tag frei für sie entscheiden sollen und jederzeit gehen könnten, ganz ohne verschlossene Türen, Leinen, Verhandlungen. [...]
Ich rannte also zum Apotheker, der immer diskret einen Lachanfall unterdrückt, wenn ich in seinen Laden stürze, denn nachdem ich bei ihm schon Säuglings-Antibiotika für meine Katze und ein anderes Mal Muttermilchersatz für ein Eichhörnchen gekauft hatte, ging es nun um Babybrei für einen Vogel - »Neutral oder mit Vanille-Geschmack?«, fragte er verschmitzt.
Alles für die Katz
(Farm der Tiere):
Farm
(Das sag ich ja auch immer: Nicht die Katze wird vermenschlicht, sondern der Mensch wird verkatzt ;-)
Das Anny Duperey Kaleidoskop:
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Noch mehr Screenshots, Fotos und informative Links gibt es im
Kaleidoskop.
©WP (1998 -) 2012
http://www.fen-net.de/walter.preiss/d/duperey.html
Stand: V8.5, 2012-12-12